Vermischtes: Frühwald und das Urteil; Reichsbürger, Quellen und Satire

Heute mal wieder ein Quickie, aber diesmal in 2 Teilen:

Frühwald und das Urteil

Reichsdeppen und ihresgleichen legen bekanntermaßen Wert darauf, dass Urteile immer unterschrieben sein müssen. Dass dies in der Realität auch so ist, allerdings nur das Original in der Akte unterschrieben wird, ist eine andere Geschichte.

Peter Frühwald hat sich scheinbar mal die Mühe gemacht und in eine Akte gesehen. Und was entdeckt er da? Ein handschriftliches Urteil, dass handschriftlich unterschrieben ist. Für jeden, der sich mit Gerichtsakten auskennt keine Besonderheit, aber für Frühwald. Und was macht er? Freut er sich, dass er endlich ein unterschriebenes Urteil zu Gesicht bekommt? Lesen Sie selbst.

Reichsbürger, Quellen und Satire

Für ein wunderschönes Beispiel für die reichsdeppische humoristische Merkbefreitheit und das Unvermögen, Satire zu erkennen auf der einen Seite und ihre Angewohnheit, Quellen niemals auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen auf der anderen Seite, hat der Satire-Beitrag „Fatal: Deutschland plant diplomatische Anerkennung des Deutschen Reichs“ auf Sonnenstaatland gesorgt. Denn was machen unsere Freunde mit diesem Beitrag? Sie spiegeln in auf Ihren Seiten!

Manch ein Depp hat seinen Fehler zwischenzeitlich bemerkt und den Artikel heimlich wieder gelöscht. Der Artikel war aber auf den folgenden Seiten zu finden:

Terra Germania, Gardelegen – Staatliche Selbstverwaltungen, Mongos Weisheiten und Finanzcrash.com .

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2 Antworten zu Vermischtes: Frühwald und das Urteil; Reichsbürger, Quellen und Satire

  1. Pingback: Unbelegte Deppenthesen | ironleafs und andere "Volksbetrüger"

  2. Anarchist schreibt:

    Die Schutzbestimmungen für Bürger sollten abgeschafft werden, weil damit die Bürger nicht klarkommen. In der DDR wurde gelehrt, dass die Partei immer Recht hat. Damit war der Staat gemeint. Den Bürgern der BRD sollte eindeutig gelehrt werden, dass der Staatsapparat immer Recht hat.
    Leider wird all zu oft in deutschen Schulen und Universitäten von einer Forderung des Grundgesetzes schon auf deren Realisierung geschlossen. Die Realität wird nicht auf den Prüfstand gehoben, im Gegenteil: Wer in Deutschland nach der Verfassungswirklichkeit gefragt wird, pflegt oftmals nur das Grundgesetz aufzuschlagen um dann zu behaupten, dass das Wirklichkeit ist, was nach der Zielvorstellung des Grundgesetzes Wirklichkeit sein soll, allein weil es dort so geschrieben steht. Das ist irreführend…. Die Organisationsstrukturen des kaiserlichen Obrigkeitsstaates blieben bis heute erhalten. Die deutsche Gewaltenteilung steht nur auf dem Papier. (Weiteres, auch über die Ämterpatronage z.B. unter http://gewaltenteilung.de/idee.htm = Homepage eines ehemaligen Richters).
    Der Rechtsstaat steht nur auf dem Papier. Der positive Sinngehalt der einschlägigen Gesetze wird in den Köpfen der zuständigen Beamten derart deformiert, dass vom ursprünglichen Gesetzeszweck so gut wie nichts davon übrig bleibt. Was nützt der beste Rechtsstaat auf dem Papier, wenn er in die Köpfe und die Herzen der Menschen, die ihn vertreten sollen, keinen Eingang finden kann?(vgl. http://www.wengert-gruppe.de/wengert_ag/news/2003/SteuerstrafverfinDeutschland.pdf).
    Die angeblich funktionierende Gesetzgebungs- und Gerichtspraxis ist die schlimmste Lebenslüge, denn hier ist die Berichterstattung in allen Medien nicht nur sehr weit von den wahren Verhältnissen entfernt, sondern sogar irreführend…… Gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen (nebst Justizministerien, Petitionsausschüssen etc.) fehlt wegen gewollter Verdrehungsabsicht der Tatsachen und der Rechtslage zumeist eine plausible Begründung, oft sogar die Sachbezogenheit. Hauptverantwortlich für das perfide Rechtschaos mit Methode sind die Parlamentsabgeordneten, das Bundesverfassungsgericht und auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte… (von http://unschuldige.homepage.t-online.de/default.html).
    Z.B. sorgt die Gehörsrüge / Anhörungsrüge nach § 321a der Zivilprozessordnung überhaupt nicht für eine Gewährung rechtlichen Gehörs. Sie ist eine Missgeburt des Gesetzgebers. (vgl. z.B. http://www.lhr-law.de/magazin/der-aussichtsloseste-rechtsbehelf-der-welt).
    Der Ex-Richter Fahsel hat z.B. unzählige Kollegen erlebt, “die man schlicht ‘kriminell’ nennen kann”. Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen sind systemkonform (vgl. http://www.odenwald-geschichten.de/?p=1740).

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