Eisenblatt, das Briefporto und die Urteile

Das derzeitige Lieblingsthema der Reichsideologen und Staatsleugner (und somit auch Eisenblatts) ist ja das Briefporto. Ich habe hier und da bereits darüber berichtet.

An den Zugriffszahlen erkenne ich, dass dieses Thema viele interessiert. Da aber zu viele Menschen die Aussagen der Staatsleugner hinterfragen, brauchte man einen weiteren Beweis, neben dem bisherigen Beweis (dass die Briefe befördert wurden). Ein Urteil wäre nicht schlecht.

Also zitiert man ein Urteil des OLG Köln und kombiniert es mit einem Aktenzeichen des BGH  und heraus kommt das hier. Dann verlinkt man noch zu einer Seite, bei der es das Urteil nur gegen Bezahlung gibt, und schon ist man fein raus. Wenn man sich aber nun die beiden oben von mir verlinkten kostenlosen Urteile anschaut, stellt man fest, dass es beim BGH-Urteil um etwas ganz anders ging.

Und auch das Kölner Urteil passt nur auf den ersten Blick, geht es doch hier um Gebühren beim Remailing. Und es gibt sogar ein BGH-Urteil zum Remailing. Allerdings war hier den Staatsleugner wohl zu offensichtlich, dass dieses Urteil nicht als Beweis für ihre Lügen taugt.

Wir halten also fest: Die Staatsleugner interpretieren (mal wieder) ein Urteil völlig falsch und versuchen die Nachforschung durch falsche Quellen zu behindern. Nichts neues also, alles beim Alten bei Eisenblatt und den Volksbetrügern…

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21 Antworten zu Eisenblatt, das Briefporto und die Urteile

  1. Pingback: Die Reichsdeppen und das Briefporto | Eisenfraß: ironleafs und andere "Volksbetrüger"

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  3. Fuck It schreibt:

    hatte ich mir den Artikel durchgelesen. Was ist denn deine Meinung zu dem Artikel? Ich verstehe nicht, was mit Beweis gemeint ist, denn da ist inhaltlich oder zur Sachlage nichts zu finden! Ich habe mit den eckigen Klammern in die DHL-Antwort rein kommentiert.
    Man sieht doch wieder ganz klar, dass es keine Antwort auf die Frage ist. Er erzählt das, was bereits bekannt ist und geht nicht darauf ein, wieso ein Brief mit PLZ in eckigen Klammer anders gehandhabt wird, oder? Hab ich was überlesen?
    Sehr geehrter Herr,
    vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Ihre Annahme, dass das Ganze „ausgemachter Schwachsinn“ ist, ist korrekt. [Unbedeutend]
    Oder lassen Sie es mich so formulieren: Natürlich gelten beim Versand von Briefen über die Deutsche Post unsere regulären Briefpreise, d.h. beispielsweise 60 Cent für den Standardbrief innerhalb Deutschlands bzw. 75 Cent für den internationalen Standardbrief.
    [ist bekannt, der Herr geht nicht auf die Sachlage ein, sondern sagt lediglich das, was jeder bereits weiß]
    Ist ein Brief unterfrankiert, kann die Deutsche Post die Annahme verweigern [traf mit den eckigen Klammer nicht zu]
    oder die Sendung zurückgeben bzw. zur Abholung bereithalten [traf mit den eckigen Klammer nicht zu]
    oder ohne Benachrichtigung des Absenders befördern. Dafür wird ein Nachentgelt berechnet (=fehlendes Porto + Einziehungsentgelt, das derzeit 51 Cent pro Sendung beträgt). [traf mit den eckigen Klammer nicht zu]
    Mit freundlichen Grüßen
    Alexander Edenhofer
    Pressesprecher

    • Eisenfresser schreibt:

      Er sagt doch eindeutig, dass für den Versand innerhalb Deutschlands die regulären Briefpreise gelten. Diese sind eben nicht 3 oder 4 Cent! Was ist daran nicht zu verstehen?
      Und er sagt, die Post KANN die Annahme verweigern. Sie MUSS es nicht. Sie KANN die Briefe auch befördern.

      Und wenn du mal auf den einschlägigen Seiten in den Kommentaren liest, dann wirst du feststellen, dass dort einige davon berichten, dass a) auch Briefe OHNE eckige Klammern befördert wurdne und b) Briefe mit eckigen Klammern teilweise nicht.
      Das belegt doch eindeutig meine These: Der einzelne Postbedienstete entscheidet im Zweifelsfall, ob er sich die Arbeit mit Nachporto oder zurück senden macht. Tritt das Phänomen vermehrt auf (wie jetzt) steigt die Anzahl der Briefe, die eben nicht einfach so befördert werden.

      • Sandra schreibt:

        Alter Du hast doch keinen Plan was Du sagst!!!!
        probier es doch selbst mal aus…
        Oder erklär doch mal, warum es in dieser Bananenrepublik üblich ist, Urteile ohne ein Verfahren und ohne Richter zu verhängen.. Alles unter der Hand!!!Einfach so als Beschluß…Ohne Unterschrift .Nicht rechtskräftig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
        Warum gibt es mitlerweile über 4 Millionen Preußen in Deutschland???? Die Meisten von Ihnen sind nach 1945 geboren und zwar hier!!!!
        Warum ist die BRD GmbH mit nur einem Stammkapital von 50.000 Euro überhaupt befugt etwas zu entscheiden??????
        Sie ist doch nur eine GmbH, KG, OHG—– alles übliches Handelsrecht!!!!!!
        Keine Staatsmacht- Ich gehe noch weiter: HOCHVERRAT und somit strafbar!!!!!!!!!!!
        Soviel dann zu TrippelAAA!!!!!!!!!!!!!
        Leb weiter in deiner so heißgeliebten Matrix…
        Schließlich ist diese “Kriegsgefangenschaft noch so toll,dass sich heutzutage millionen Ausländer freiwillig in diese Gefangenschaft begeben, weil es hier immer noch besser ist, als woanders..
        ” Der Haagerlandkriegsordnung sei Dank”!!!!!
        Aber laber doch keine Scheiße!!!!!!!!!!!
        Die Beweise sprechen doch für sich und wenn Du nichts glauben kannst, dann probier es selbst aus.
        Das habe ich schon hinter mir…..

      • Eisenfresser schreibt:

        Es gibt in Deutschland keine Urteile ohne Richter. Und Urteile werden unterschrieben . Es gibt keine BRD-GmbH, nur eine GmbH, die im Besitz der Bundesrepublik ist…

        Wo sind denn die Beweise, die für sich sprechen? Bring mir EINEN!!!

      • Eisenfresser schreibt:

        Und auf einmal sind se stumm…

      • Sandra schreibt:

        Eisenfresser Du spinnst ganz gewaltig!!!!!!!!!!!!!!

      • Eisenfresser schreibt:

        Aus deinem Mund ist das ein Kompliment! Danke!

      • Benjamin schreibt:

        Alles unter der Hand!!!Einfach so als Beschluß

        Aha, wer beschließt das denn dann, wenn nicht ein Richter? Und wie genau passiert das “unter der Hand”?

        Nicht rechtskräftig!

        Ach so, dann ist es ja kein Problem, wenn es eh nicht rechtskräftig ist.

        Warum gibt es mitlerweile über 4 Millionen Preußen in Deutschland?
        Es gibt ja auch 12 Millionen Bayern in Deutschland…

        Warum ist die BRD GmbH mit nur einem Stammkapital von 50.000 Euro überhaupt befugt etwas zu entscheiden?

        Weil es das Wesen einer GmbH (auch der Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH, wir wollen doch nicht das Wesentliche vergessen) ist, daß sie im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit handelt.

        Sie ist doch nur eine GmbH, KG, OHG

        Was denn jetzt? GmbH, KG oder OHG?

        Ich gehe noch weiter: HOCHVERRAT und somit strafbar!

        Ui.

  4. berndbrinkmann schreibt:

    Der Postbeamte, ups, Postmitarbeiter auf Niedriglohnbasis, spricht von der (mutmaßlich) fiktiven Bundesrepublik Deutschland.
    Sie hätten vllt Familie von Thurn und Taxis anschreiben sollen und nicht die Deutsche Post AG 😉

    • Eisenfresser schreibt:

      Was soll die (mutmaßlich) fiktive Bundesrepublik sein? Ist das was anderes, als der deutsche Staat? Die BRD ist real. Sie ist souverän. Sie ist DER deutsche Staat. Weder mutmaßlich, noch fiktiv, sondern real und faktisch!

      • Klaus K. schreibt:

        Extra für dich:

      • Benjamin schreibt:

        Hier findet man die Rede im Zusammenhang: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Reden/2011/2011-11-18-european-banking-congress.html
        Aber Vorsicht, das ist kein leicht verdauliches Youtube-Video, sondern richtiger Text, mit Buchstaben, Wörtern und Sätzen. Und da steht auch nicht nur das drin, was man aus dem Zusammenhang reißt, damit es die eigene Theorie unterstützt, sondern der gesamte Kontext. Und dann kann man keine Sekunde mehr glauben, dass Herr Schäuble hier so mir-nichts-dir-nichts das schreckliche Geheimnis der Bundesrepublik preisgegeben hat.
        Mal interessehalber: Warum sollte Schäuble die Nichtsouveränität Deutschlands denn einfach so verraten haben? Warum lässt er sich bei so einer Rede filmen und warum veröffentlicht sein Ministerium das im Internet, wo es doch glücklicherweise noch niemand weiß (außer ein paar “Aufgewachten”, natürlich) und es unbedingt geheimgehalten werden muss?

      • Walter Muster schreibt:

        Plausibilitätserwägungen sind nun wirklich nicht der Reichsfreunde Ding. Wie bei der vermeintlichen Aufhebung des OWiG, wo sich die Frage aufdrängt, warum sich der Staat eine derart lukrative Einnahmequelle selbst unter dem Allerwertesten wegziehen sollte…

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  6. Pingback: Neues zur Porto-Lüge – Leserbrief 2 | Eisenfraß: ironleafs und andere "Volksbetrüger"

  7. Zweifelnder schreibt:

    Du unterstellst „dem Staat“ ehrlich, „dass sie wissen was sie tun“??
    Meinst Du mehr so, wie in S21 oder eher so wie in BER?

    • Holperbald schreibt:

      “Der Staat” besteht aus politischen Entscheidungsträgern, und die aus Menschen, welche mitunter auch mal falsch liegen können, wenn sie eine Vielzahl komplexer Faktoren falsch einschätzen. Bei der Abschaffung des OwiG ist das so einfach, dass jeder der es verstehen WiLL, es auch versteht: OwiG weg- Rechtsgrundlage für Verfolgung weg- Einnahmequelle weg.
      Wer das nicht versteht, sollte m.E. einen Vormund bekommen, um vor ssich selbst geschützt zu sein.
      Das Ablenken auf ander Bereiche, wie S21 beantwortet übrigens keine Frage: Deshalb nochmal: Warum sollte der Staat so eine Einnahmequelle einfach stilllegen?

      • kairo schreibt:

        Hat er ja nicht. Das OWiG existiert, und es geht ihm gut. Jedenfalls wurde es 2013 zuletzt geändert und seitdem keineswegs abgeschafft.

  8. Holperbald schreibt:

    @Kairo: Danke!!! Die rhetorische Frage war jetzt mehr an den “Zweifler” gerichtet, der auf die Denkhilfe, warum der Staat sich selbst abschaffen sollte, mit dem Gedankensprung “Stuttgart21″ reagiert hat.
    Ich weiss es. Wenn das jetzt noch die Reichsdeppen kapieren, bin ich glücklich. Ich weiss, ich erwarte schon wieder viel zu viel…

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