Die BriD GmbH Treuhandverwaltung e.V. ist Schuld, dass Eisenblatt keinen Mut zu Zivilcourage hat

Eisenblatt berichtete gestern von einem Erlebnis, das er hatte.

Folgendes hatte sich zugetragen:

„Auf dem Rückweg vom Einkauf bin ich über einen großen Parkplatz gelaufen, dort musste ich ein Szenario beobachten, welches mit mir nicht mehr aus dem Kopf geht. Eine Mutter hat ihre Tochter völlig hysterisch angeschrien und übelst beleidigt.
Das Kind hat daraufhin den Finger in den Hals gesteckt und einfach auf den Boden gekotzt. Ich und einige andere Leute blieben überrascht stehen… daraufhin fing die Mutter an das Kind immer noch mehr zu beschimpfen und zu erniedrigen, wobei sich die Tochter immer mehr Finger in den Hals rammte und das mit einer solchen Wucht immer schneller und immer heftiger, das es ihren Kopf richtig nach Hinten riss und bis schon Blut mitkam…

Sowohl ich, als auch die anderen Passanten waren entsetzt. Im Gegensatz zu den anderen konnte ich mich noch bewegen und war nicht in der Schockstarre, ich überlegte erst hinüber zu gehen und in die Situation einzuschreiten, aber was soll man da machen und was soll man sagen?“

Eisenblatt hatte jetzt also verschiedene Möglichkeiten. Er hätte die Mutter ansprechen können und sie auf ihr Fehlverhalten aufmerksam machen können. Er hätte auch die Tochter ansprechen können und ihr Hilfe anbieten können. Er hätte die Polizei rufen können oder einen Krankenwagen. Er hätte andere Menschen aufmerksam machen können und sich mit ihnen beratschlagen können, was zu tun sei.

All das ist aber Eisenblatt, der sich gern als Superheld bezeichnet, nicht eingefallen. Alles, was einem echten aufrechten Deutschen in dieser Situation einfällt ist:

„Ich hätte der alten höchstens eins in die Fresse schlagen können, alles andere wäre sinnlos gewesen.“

Genau. Gewalt, das ist die Lösung für alles. Zumindest in den echten aufrechten deutschen Kreisen. Gut, wenn einem für eine sachliche und verbale Auseinandersetzung das intelektuelle Rüstzeug fehlt, ist das vielleicht nachzuvollziehen.

Wer jetzt aber denkt: „Auch wenn Gewalt nicht die Lösung ist, immerhin hat Eisenblatt verstanden was Zivilcourage heißt und hat sich eingemischt!“, den muss ich leider enttäuschen. Eisenblatt, der als einziger (wie ein echter Superheld eben) nicht in Schockstarre verfiel, hat nichts getan. Er

„entschloss [sich] schweren Herzens, auf dem Absatz wieder umzudrehen und einfach zu gehen.“

Nicht sehr superhelden-like. Und doch auch nicht das, was man von einem echten aufrechten deutschen herrenmensch erwartet, oder?

Aber Eisenblatt wäre nicht Eisenblatt, hätte er für sein Verhalten nicht eine Erklärung parat. Und natürlich ist die böse BRD daran schuld, dass der Superheld gekniffen hat. Warum? Lest selbst:

„Aber wir wissen dann natürlich alle, wie man die Wahrheit vor den Scheingerichten der BRD wieder verdrehen würde.“

Ja neee… is klar… Unser Superheld hat also nicht eingeriffen, weil er genau wusste, dass er hinterher für sein Eingreifen bestraft würde. Gut, bei seiner Wahl der Mittel („in die Fresse sschlagen“), wäre es möglich gewesen, dass das nicht als Nothilfe durchgeht. Aber, wie oben beschrieben, es gibt ja auch andere Möglichkeiten. Erstaunlicherweise haben selbst seine Leser gute Ideen. „Holdemaid“ zum Beispiel hätte

„der ” Alten ” ebenfalls Schimpf und Schande gesagt. Dem Mädchen hätte ich die Hand aus dem Mund genommen und es fest gehalten, in den Arm genommen und weg gebracht, sowas in der Art. „

Auch „InFerrum Veritas„s Vorschlag ist besser als alles, das Eisenblatt einfällt:

„Die alte zur Sau schreien. Bis selbst Schockstarre eintritt. Ist auch bestimmt legitim.“

Was mir bleibt, ist die Hoffnung, dass Eisenblatt mit seinem Schlusssatz (ausnahmsweise) nicht gelogen hat, und dass dieser Zustand nich lange anhält.

„Allerdings muss ich zugeben, das sich das Bild in meinen Kopf eingebrannt hat.“

Leider steht zu befürchten, dass dies nicht der Fall sein wird. Aber immerhin spuckt Eisenblatt schon wieder große Töne:

„ich kann mir das alles kaum noch ansehen… es wird langsam Zeit, alles Böse mit seiner Wurzel heraus zu reißen.“

Das heraus reißen müssen dann nur andere übernehmen. Der Herr Eisenblatt dreht sich einfach um und geht weiter. Er macht sozusagen den Waldemar Hartmann.

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18 Antworten zu Die BriD GmbH Treuhandverwaltung e.V. ist Schuld, dass Eisenblatt keinen Mut zu Zivilcourage hat

  1. brd2go schreibt:

    Ein kotzendes Kind auf einem Supermarkt Parkplatz ist schon eine peinliche Angelegenheit. Warum hat den keiner dem Kind ein Tüte gereicht. Die gibt’s an der Supermarktkasse für ein paar € cent.
    Und wer oder was ist „Eisenblatt“?

    • Eisenfresser schreibt:

      Warum dem Kind keine Tüte gereicht wurde, musst Du Alexander Singendonk (so heißt Eisenblatt) schon selbst fragen. Die Möglichkeit dazu hast du auf seinem Blog (den entsprechenden link dahin findest du im obigen Artikel).

      • Tofkas01 schreibt:

        Wobei, wenn man sich diesen Singendonck mal ansieht, die Bezeichnung “feige Schwu…el” durchaus treffend wäre……

      • Eisenfresser schreibt:

        Du meinst seine Homophobie gründet darauf, dass er sein eigenes Schwulsein nicht akzeptieren kann?

  2. brd2go schreibt:

    Aus welchem”Reich” stammen eigentlich diese “Reichsdeppen” ab?

  3. brd2go schreibt:

    Da hast du selbstständig recht. Voraussetzung ist aber, dass solch ein Staat auch tatsächlich gegründet worden ist.

    Das BVerfG hat jedoch erklärt, dass das Deutsche Reich existiert vgl 2 Bvf 1/73.
    2 Staaten auf ein Staatsgebiet dürfte schwer gesetzlich darstellbar sein.

    Die Gründungsurkunde vom Dt. Reich liegt. Eine Gründungsurkunde von der „BRD“ konnte mir noch keiner vorlegen auch nicht in Kopie.

    • Eisenfresser schreibt:

      Wenn du das Urteil des Bundesverfassungsgerichts gelesen hättest, dann wüsstest du, dass das Gericht das genau anders meint. Es geht nämlich genau darum, dass auf dem Staatsgebiet des Deutschen Reiches zum damaligen Zeitpunkt zwei Staaten existierten. Und das Deutsche Reich existiert fort, es hat nur seinen Namen geändert, in Bundesrepublik Deutschland.

    • Eisenfresser schreibt:

      Noch was zur Gründungsurkunde: woraus ergibt sich, dass eine solche notwendig ist? Und da, wie wir ja eben festgestellt haben, das Deutsche Reich nur seinen Namen in BRD geändert hat, liegt doch eine Gründungsurkunde vor…

    • kairo schreibt:

      Die Gründungsurkunde des Deutschen Reichs würde ich gerne mal sehen. Wo finde ich die?

      • reichs-reste schreibt:

        In Lummerland auf dem Reichsfriedhof, dort befindet sich auch der Magnet welcher die Lock von Lukas dem Lockomotivführer den Berg hoch gezogen hat.

    • Adlerwaran schreibt:

      Das Verhältnis zw. der Bundesrepublik und dem Deutschen Reich ist ein Aspekt der sog. „Deutschen Frage“, die über Jahrzehnte das Selbstverständnis der Bundesrepublik bestimmte, in Sonntagsreden beschworen und an den Schulen gelehrt wurde. Kompliziert wird die Sache zusätzöich dadurch, dass beide deutschen Staaten dazu auch noch entgegen gesetzte Ansichten hatten – für die Bundesrepublik bestand das Reich fort, war (vor der Wiedervereinigung!) bloss handlungsunfähig; in der DDR hatte sich die Ansicht durchgesetzt, dass das Reich untergegangen sei. Die Bundesrepblik und die DDR seien staatliche Neuschöpfungen. Ich glaube, dieser Unterschied ist auch heute noch (zumindest unbewusst) für manche Irritation gut. Denn „der DDRler“ bekam mit der Wiedervereinigung auch die Staatsauffassung West-Deutschlands verpasst, ohne dass es ihm vermittelt wurde. Darum mag bei älteren „Ostlern“ die Überraschung erst mal gross sein, wenn sie erfahren: Das Deutsche Reich besteht fort! Er hatte in der Schule gelernt, dass es untergegangen ist. Dieser Punkt wird mE zu wenig wahr genommen.

      Die tatsächliche Identität der Bundesrepublik mit dem Reich kann man ganz gut erkennen, wenn man sich anschaut wie die anderen Staaten das sehen.

      Drei besonders augenfällige Beispiele:

      die Zahlungen von Verpflichtungen aus dem Reichsdeputationshauptschluss.
      http://www.welt.de/politik/deutschland/article13583390/Warum-der-Staat-der-Kirche-jaehrlich-Millionen-zahlt.html

      die Erfüllung weitere Verpflichtungen des Deutschen Reiches, zB
      http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2010-10/weltkrieg-schulden-deutschland

      Entscheidend ist hier: Der Gläubiger (also derjenige, der das Geld bekommt) sieht seine Forderungen „gegen das Reich“ durch die Bundesrepublik erfüllt.
      Aus seiner Sicht handelt da ein und dasselbe Völkerrechtssubjekt,

      Als drittes:
      – die Kontinuität völkerrechtlicher Verträge.
      Siehe dazu zB. Schweiz und Österreich – Grenzabkommen zw. dem Reich bzw. Fürsten und der Schweiz musste die Bundesrepublik nicht neu verhandeln und neu abschliessen. Es galten die alten Bestimmungen weiter, da die Vertragsstaaten dieselben sind.
      Darum siehst Du in der Aufstellung der schweizer bzw. österr. bilateralen Verträge auch den Vertragspartner „Deutschland“ angegeben. Es ist das selbe Völkerrechtssubjekt, egal ob Kaisserreich, Weimarer Republik, Drittes Reich, Bonner oder schliesslich Berliner Republik. So wie „Frankreich“ eben „Frankreich“ blieb, auch wenn es mal von Bourbonen, mal von Revolutionären, napoleonischen Kaisern oder Präsidenten regiert wurde.
      http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/topics/intla/intrea/dbstv/data_c/c_136.html

      http://www.bmeia.gv.at/aussenministerium/aussenpolitik/voelkerrecht/staatsvertraege/bilaterale-staatsvertraege.html?LNG=de&submit=1&mode=country&vb_vp_id=37&dv_staat=34&dv_name=Deutschland&cHash=8736708dbb9c8ddde2e97100853055a1

      Wäre nun die heutige Bundesrepublik völkerrechtlich etwas „anderes“ als das Reich – dann könnten kaum Verträge des Reichs für die Bundesrepublik gelten. Das tun sie aber. Auch hier: Entscheidend ist, dass die Vertragspartner das auch so sehen!

      Wie man also sieht ist für Regierungen anderer Staaten diese Sache gar kein Problem.
      Daran werden auch Privatauffassungen Einzelner nichts ändern, keine youtube-Videos oä. Die Schweiz oder Österreich zB. werden sich davon in ihrer rechtl. Bewertung „Deutschland“ kein Stück irritieren lassen.

      Es gibt immer eine Rechtslage die man kennen lernen kann.
      Man muss sich da gar nichts ausdenken, einlesen reicht völlig…

      • Eisenfresser schreibt:

        Danke für diesen guten Kommentar!

      • Benjamin schreibt:

        Ich glaube, dieser Unterschied ist auch heute noch (zumindest unbewusst) für manche Irritation gut. Denn “der DDRler” bekam mit der Wiedervereinigung auch die Staatsauffassung West-Deutschlands verpasst, ohne dass es ihm vermittelt wurde. Darum mag bei älteren “Ostlern” die Überraschung erst mal gross sein, wenn sie erfahren: Das Deutsche Reich besteht fort! Er hatte in der Schule gelernt, dass es untergegangen ist.

        Ich weiß nicht, ob sich der Durchschnittsbürger da überhaupt solche Gedanken macht. Das sind staatstheoretische Fragen, die wohl die allerwenigsten Leute interessieren. Und ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich in der Schule oder im Studium jemals etwas dazu gelernt hätte.

        Entscheidend ist hier: Der Gläubiger (also derjenige, der das Geld bekommt) sieht seine Forderungen “gegen das Reich” durch die Bundesrepublik erfüllt.
        Aus seiner Sicht handelt da ein und dasselbe Völkerrechtssubjekt,

        So zwingend ist das nicht, die Bundesrepublik könnte auch einfach Rechtsnachfolger des untergegangenen Reichs sein. Das würde in den allermeisten Fällen zum völlig gleichen Ergebnis führen wie die herrschende Identitätstheorie. Das BVerfG hat sich im allseits bekannten Urteil auf letztere Seite geschlagen, was den Streit wohl ziemlich beendet hat, aber in der Praxis keine besonderen Auswirkungen hatte.

        So wie “Frankreich” eben “Frankreich” blieb, auch wenn es mal von Bourbonen, mal von Revolutionären, napoleonischen Kaisern oder Präsidenten regiert wurde.

        Eine derartige Zäsur, wie sie die Niederlage im Zweiten Weltkrieg für Deutschland darstellte, gibt es für Frankreich aber nicht.

        Ich persönlich halte den Zusammenbruch, die Teilung, die Neugründung der Länder und die Neuformierung des Bundes jedenfalls für widerspruchsfreier einzuordnen, wenn man einen Untergang des alten Völkerrechtssubjekts Deutschland annimmt. Aber wie gesagt, das sind rechtsphilosophische Erwägungen, die wenig praktische Bedeutung haben.

      • Adlerwaran schreibt:

        Danke für Eisenfressers Zuspruch und Benjamins Anmerkungen!
        @Benjamin
        – in wieweit die Verschiedenartigkeit der Haltung zum “Deutschen Reich” in Ost und West sich teilweise heute in Reichsbürgerargumentation zeigt, beschäftigt mich gerade etwas. Auch die teilweise starke Betonung auf eine “nazistische” Tradition West-Deutschlands (“Nazi Gesetze” usw.) liegt für mich in dieser Richtung. Ich sehe da auch einen mögl. Grund über das Erstaunen/Missverstehen von BVerfGE “Grundlangenvertrag”. Wer in West-Deutschland zu dieser Zeit gelebt hat und pol. interessiert war, hat die Hintergründe und Folgen der Entscheidung eigentlich mitbekommen. Das war über Wochen Themen in den Zeitungen.
        Die “Deutsche Frage” war bei uns Schulstoff der Mittelstufe, Wir lernten dort auch den Weg über Art. 146 GG aF kennen. Von einem äusserst gelangweilten Lehrer, der uns vermittelte, dass das völlig unwichtig und unrealstisch sei.
        – Du schreibst…
        So zwingend ist das nicht, die Bundesrepublik könnte auch einfach Rechtsnachfolger des untergegangenen Reichs sein. Das würde in den allermeisten Fällen zum völlig gleichen Ergebnis führen wie die herrschende Identitätstheorie.
        ….und das ist natürlich richtig. Es gibt für eine gewisse Periode gute Gründe anzunehmen, dass auch die West-Alliierten eine Zeit lang dieser Ansicht zuneigten. Man hat sich aber dann dem west-dt. Standpunkt angeschlossen, was nicht schwer war in dieser wenig tagesaktuellen Frage. Ich wollte an dieser Stelle auch keine Theoriediskussion führen (zumal die Frage tatsächlich entschieden ist), sondern kurz drei Beispiele nennen, an denen man verständlich und ohne grossen Rechercheaufwand die Identität “Deutschlands” nachvollziehen kann. Bei der Aufklärung richtet man sich schliesslich weniger an den einschlägig Vorgebildeten sondern an den (interessierten) Laien, der vielleicht neugierig auf “Reichsideen” geworden, ein wenig herumstöbert.
        – Nun, es gab für Frankreich wohl keine derartige Zäsur wie den deutschen Zusammenbruch ’45 – aber einige kleine und mittlere bis grosse. Die Franzosen haben es immerhin alleine auf fünf Republiken gebracht, zwei Kaiserreiche sind gestürzt, Elsass-Lothringen ging verloren usw.
        Es ging mir darum zu zeigen, dass “Staat” und “Staatsform” nicht das selbe ist. Ich denke hier liegen manchmal Verständnisschwierigkeiten bei Reichlern.
        – Zunächst würde Dir beipflichten. Bevor ich über dieses Thema etwas wusste, hätte ich spontan die Meinung gehabt: Das Reich ist untergegangen, die Bundesrepublik und die DDR sind zwei (neue und unabhängige) Staaten. So theoretisch diese (“deutsche”) Frage heute ist – während der Teilung war sie es eben nicht.
        Man denke nur an das Festhalten an der “deutschen” Staatsbürgerschaft, der Idee “eines deutschen Volkes”, von dem ein Teil an der Mitwirkung am GG “gehindert” war.
        Dass die Bundesrepublik sich auch für die Deutschen jenseits der Mauer verantwortlich fühlte (Aussiedler, “Freikauf”…) ist durch die Identitätstheorie besser zu verstehen. Die Entscheidung zum Grundlagenvertrag bekräftigte dies auch, Ebenso, dass jeder DDR-Bürger, der in den “Schutzbereich der Bundesrepublik und ihrer Verfassung gerät” den gleichen Schutz wie Bundesbürger geniesse, bzw. Recht auf einen west-deutschen Pass hat wenn er darum in einer west-deutschen Botschaft vorstellig wird.
        Das hatte praktische Bedeutung – man braucht nur an die Prager Botschaftsbesetzung durch DDR-Bürger vor 25 Jahren zu denken. Dass sie mit West-Pässen versorgt ausreisen konnten, ist für mich eher in Einklang mit der Auffassung, des BVerfG.

  4. Tofkas01 schreibt:

    “Das sind staatstheoretische Fragen, die wohl die allerwenigsten Leute interessieren. Und ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich in der Schule oder im Studium jemals etwas dazu gelernt hätte.”
    Es hat auch in den letzten 60 Jahren keine wirkliche Rolle gespielt. Die Menschen hatten 1949 noch andere Sorgen als darüber zu theoretisieren ob der Bismarkstaat nun zusammengebrochen sei oder nicht. Willi Brandt nennt es aber in seinen Memoiren eine “Lebenslüge der Bundesrepublik” zu glauben das der deutsche Staat nach Weltkrieg, Holocaust und dem totalen politischen und (vor allem) moralischen Zusammenbruch noch eine Existenzberechtigung gehabt hätte.

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