Sommer und die jüdische Musik

Vor einigen Tagen entdeckte ich, dass Tobias Sommer auf Sommers-Sonntag ein Musikvideo von Patrick Fiori, Jean-Jacques Goldman und Christine Ricol auf seiner Seite hatte.

Sommer2

Erstaunt darüber, dass jemand wie Sommer, den man wohl als Antisemiten bezeichnen kann (oder zumindest als jemand, der Antisemitismus auf seinem Blog duldet), Musik von Juden bewirbt, schrieb ich ihm einen Kommentar:

„Ach, Musik machen dürfen die Joden?“

Seine Reaktion darauf war, den Beitrag zu löschen. Offensichtlich war ihm nicht bekannt, dass Goldmann Jude ist. Und offensichtlich dürfen Juden nichtmal Musik machen. Mir fällt jedenfalls keine nicht-antisemitische Erklärung für das kommentarlose Verschwinden des Beitrag ein…

Sommer1

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3 Antworten zu Sommer und die jüdische Musik

  1. Tofkas01 schreibt:

    Frei nach Speckbacke Göring:”Wär Judä isch bestimme ich!!”

  2. Basar Küstrin schreibt:

    Echt traurig, dass es immer noch genügend Menschen gibt, die braunes Gedankengut durch die Gegend tragen.

    Ich war neulich auf dem Basar in Küstrin und wir haben dort wieder einige nette Menschen kennengelernt, die wirklich herzallerliebst waren. Ich verstehe Fremdenhass etc. einfach nicht.

  3. Pingback: Sommer und der Bund | Eisenfraß: ironleafs und andere "Volksbetrüger"

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