Sommer und der EU-Chip

Wir wissen ja, dass unsere Reichsdeppen nicht die schnellsten und die hellsten sind. Einen schönen Beleg dafür findet man heute bei Tobias Sommer.  Er setzt sich in zwei Beiträgen mit dem sogenannten EU-Standardchip auseinander.

Die ganze Sache hat nur einen kleinen Haken:
Grundlage der ganzen Panik ist ein Artikel,  der bereits im April 2014 bei der „Neuen Weltpresse“ erschien. Und dabei handelt es sich eben um eine Satireseite! Aber Satire erkennen Reichsdeppen nicht. Alles, was in ihr Weltbild passt, muss wahr sein.

Vor diesem Hintergrund begeistert vor allem Sommers Kommentar:
„Michel im Tiefschlaf. ..“

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20 Antworten zu Sommer und der EU-Chip

  1. Holperbald schreibt:

    Ich wollte was schreiben, was diesem Wahnsinn gerecht würde.

    Mir fiel nichts ein.

    Deshalb ein Waffelrezept:

    Für ca. 18 Waffeln benötigen Sie:

    600 g Margarine
    300 g Zucker
    12 Eier
    600 g Mehl
    3 Pck. Vanillezucker
    1/2 kl.Flasche/n Rum-Aroma (oder ein Spritzer Rum)
    1/2 TL Backpulver

    Zubereitung

    Arbeitszeit: ca. 30 Min.
    Alle Zutaten miteinander verrühren. Es wird ein sehr zähflüssiger Teig.

    Im Waffeleisen schön braun backen. Zum Backen wird kein Fett benötigt.
    Anschliessend mit Puderzucker bestäuben oder Schokolade einreiben.

    Guten Appetit!

    Ich krieg einen an der Waffel!

    • Lalaburg schreibt:

      @Holperbald

      „Ich wollte was schreiben, was diesem Wahnsinn gerecht würde.

      Mir fiel nichts ein.“

      Was tatsächlich schwierig ist. Hmmm. Vielleicht: Satire ist ja bekanntlich immer wahr, weil sich nur dort die Herrschenden trauen, die Wahrheit zu verkünden.

      „Deshalb ein Waffelrezept:“

      Was schon wieder fast hinterhältig ist. Wurde natürlich gleich ausprobiert.
      Sehr lecker, aber wer trainiert mir die neuerlichen Pfunde wieder ab?

  2. Holperbald schreibt:

    Apropos Waffeln:

    Wenn jemand von Ihnen Mathe studiert – Braucht kein Mensch. Schmeissen Sie Ihre Formelsammlung weg.
    Lucy weiss es besser.

    Naturgesetze sind eben auch nur Gesetze, und die gelten ja bekanntlich nicht.

    http://sommers-sonntag.de/?p=16178#comment-32934

  3. gnaddrig schreibt:

    Auf einer anderen irgendwo im rechts-revisionistischen, vielleicht auch angereichsbürgertem Dunstkreis angesiedelten Blog (Deutsche Lobby? Weiß nicht mehr, mag jetzt auch) habe ich das mit den Chips auch gelesen. Das stand dann sogar als Nachtrag, dass das offenbar von einer Satireseite stammt. Aber „zurückgezogen“ haben sie die Meldung nicht, sondern für alle Fälle doch stehenlassen. Wie geht das?

  4. Danke für Eure Werbung!! Schildert mir doch bitte in ein paar Jahren, wie ihr Euch fühltet, als Ihr vor Euren Kindern und Enkeln für Eure jetzige Arbeit Rechtfertigung ablegtet…! 😉

    • Eisenfresser schreibt:

      Sorry, Tobi (wo wir uns doch persönlich kennen gelernt haben, darf ich dich doch duzen, oder?), der Kommentar hatte sich im Spam versteckt.

      Was du so alles Werbung nennst.
      Ich halte dich gerne auf dem laufenden. Gib mir doch am besten deine Adresse, dann können meine Kinder dir einen Brief schreiben (bis meine Enkel soweit sind, hats dich dahingerafft). Ich weiß aber nicht, warum ich mich vor meinen Kindern und Enkeln rechtfertigen sollte. Ja, der Job ist jetzt nicht übermäßig gut bezahlt, aber es gibt schlechtere Arbeitgeber und uninteressante Arbeiten. Und der FDGO zu dienen ist doch auch was Feines, egal ob entgeltlich oder unenetgeltlich, oder?

    • Lalaburg schreibt:

      @Tobias, der ach so Gefährliche 🙂

      Der sprichwörtliche Hund (ob mit oder ohne Chip, sei mal dahingestellt) liegt an einer anderen Stelle begraben: Eine kritische Beäugung der RFID-Techogie und deren Anwendung ist eine nötige wie sinnvolle Sache.
      Allerdings bringt es reichlich wenig, dies mittels umgedeuteten satirischen Artikeln zu tun. Dadurch unterminiert man sein eigentlich diskussionswürdiges Anliegen.
      Sprich: Ein Problem wurde erkannt, an der argumentativen Untermauerung darf aber noch gefeilt werden.

      • Holperbald schreibt:

        Absolut. Wenn sich allerdings eine Geschichte als nicht haltbar herausstellt – etwa weil Quelle fehlen, oder weil ganz deutlich drübersteht: DAS IST SATIRE!, dann sind die meisten Menschen froh, dass es doch nicht so schlimm kommt, wie sie erst dachten. Ausser, man gefällt sich in der Rolle des pessimistischen Weltuntergangspropheten, weils keinen besseren Orgasmus gibt, als in die Welt schreien zu können: „Seht ihr, ich habs euch doch gesagt“. Einmal im Leben richtig Rechthaben…

        Unter der Prämisse wird einfach alles angezweifelt, so dass irgendwelche Verschwörungen, (die es natürlich gibt, solange die Menschheit besteht) so sie mal wieder aufgedeckt werden, rein nach dem Zufallsprinzip auch „schon immer gesagt“ wurden.

        Weil aber die „ganz grosse Verschwörung“ oder der „ganz grosse Niedergang“ (im Sinne von „Wirtschaft bricht zusammen, Banken schliessen, Bürgerkriegsszenario, gut, wer beizeiten eine Kalashnikow zurückgelegt hat, um sich marodierender Banden zu erwehren“) ausbleibt, wird jedes Auf und Ab im Dax als „letztes Aufbäumen“ bzw „bevorstehende Apokalypse“ gewertet.

        Irgendwann muss man doch Rechthaben, „Es schon immer gesagt haben“!

        Na, Tobi, triffts das recht gut? 🙂

        Darum wird auch mit aller Gewalt darauf bestanden, dass einem jemand Böses will, selbst wenn das nicht der Fall ist.

      • Lalaburg schreibt:

        @Holperbald

        Manchmal habe ich wirklich den Eindruck, dass ein nicht unerheblicher Teil der „Weltuntergangspropheten“ die von ihnen ins Internet gestellten Horrorszenarien regelrecht herbeisehnen.

        Vielleicht, das ist natürlich nur eine persönliche Spekulation, ist da unbewusst der Wunsch Vater des Gedankens, dass es dann den ganzen Zeitgenossen, die sich abfällig zu ihren Gedankenausformungen äußern, auch einmal richtig be…scheiden gehen würde. Anders vermag ich mir die Wollust, die man eher häufiger als selten bei der Ausformulierung an den Tag legt, jedenfalls nicht zu erklären.

  5. Sama Ritter schreibt:

    Die Geschichte geht gerade in den einschlägigen Kreisen rum!
    Auch Onkel Frühwald ist darüber gestolpert. Der hat einen „offenen Brief“ von Repto Hans-Peter Thietz abgefangen, der an den Bundestag adressiert ist (https://staseve.wordpress.com/2014/11/20/europaischer-personal-standardchip-ersetzt-personalausweis-anfrage-an-das-bundeskanzleramt-betreffs-einer-tatsachlich-gesetzlich-vorgesehenen-verchippung-unseres-gesamten-volkes/)

    Der Tietze hat das zwar 1 : 1 aus der neuen Weltpresse abgeschrieben, aber solch unwichtigen Kleinigkeiten stören uns Peterle ja nicht besonders… Das mit den EU Schnürsenkel vom „Postillion“ hat er ja auch für „wahr“ gehalten 🙂
    Ach ja und auch beim braunen Imker steht der Unsinn schon!

  6. Klappspaten-Bräu schreibt:

    Naja, der Herr Sommer befindet sich da in bester gesellschaft. Wenn man sich da mal durch die Artikel liest, so findest Du bei mindestens jeden zweiten irgendwelche Loite, die es nicht raffen, dass das Satire ist.

  7. Holperbald schreibt:

    Der Sommers Tobi hat mich gebeten, folgendes zu rebloggen:

    http://sommers-sonntag.de/?p=16219

    Holperbald sagt:
    21. November 2014 um 16:17

    Welche “Italienischen und Französischen Quellen” das sind, wie auf brd-schwindel.org
    erläutert, könnt ihr sicher sagen? Ansonsten ist es kein Beleg, wenn die eine einschlägige Seite von der anderen abschreibt. Schaut einfach mal, was eine zitierfähige Quelle ist

    Antworten

    Tobias sagt:
    21. November 2014 um 23:33

    Aaah! Armageddons Wachablösung! 😀
    Antworten
    Tobias sagt:
    21. November 2014 um 23:54

    Genau DAS solltest du auf “Eisenfrass” rebloggen….. 😀
    Antworten
    Dietrich sagt:
    22. November 2014 um 00:21

    JUNGE, MAL IM ERNST: ICH FIND DAS KLASSE, DASS DU SCHON LINKS EINFÜGEN KANNST, ECHT! ABER, WEIßT DU, DU MACHST DA DEN OBERLEHRER UND KANNST NICHT RECHTSCHREIBEN, DAS KOMMT ETWAS, SAGEN WIR “SELTSAM” RÜBER.

    GUCKST DU:

    Holperbald sagt:
    21. November 2014 um 16:17

    Welche “italienischen und französischen Quellen” das sind, wie auf brd-schwindel.org
    erläutert, könnt Ihr sicher sagen? Ansonsten ist es kein Beleg, wenn die eine einschlägige Seite von der anderen abschreibt. Schaut einfach mal, was eine zitierfähige Quelle ist

    Und das stand bei Wikipedia? Stark, muss ich mir gleich ausdrucken!

    [Anm.: “Quelle” ist Substantiv und das es näher beschreibende Adjektiv oder auch die Adverbjale des Ortes … schreibt man klein!]

    Da ich noch nicht weiss, ob er meine Antwort zur Gänze freigibt, anbei diese:

    (Antwort Holperbald)

    Tobi sagt: Aaah! Armageddons Wachablösung! 😀

    Holperbald sagt:

    Sachliche Antwort zu zitierfähigen Quellen?

    Welche französischen und italienischen Quellen sind denn das nun, die die Verchippung belegen? Haben Sie eine Quelle, anhand derer ich mich selbst überzeugen kann, und mir eine eigene Meinung bilden kann (Sie propagieren doch – vollkommen zu Recht – das Selbstdenken!), oder nicht?

    Tobi sagt:
    Genau DAS solltest du auf “Eisenfrass” rebloggen…..

    Mach ich gerne.

    https://eisenfrass.wordpress.com/2014/11/21/sommer-und-der-eu-chip/

    Wobei ich da bislang keine Probleme mit zitierfähigen Quellen hatte.

    Dietrich sagt:

    ICH FIND DAS KLASSE, DASS DU SCHON LINKS EINFÜGEN KANNST, ECHT!

    Vielen Dank. Wollten Sie mir was konkretes, sachliches damit sagen?

    Dietrich sagt:
    ABER, WEIßT DU, DU MACHST DA DEN OBERLEHRER UND KANNST NICHT RECHTSCHREIBEN,

    Stimmt, mein Rechtschreibfehler, Danke für den Hinweis. Nicht seltsam, nur menschlich.

    Niemand ist perfekt; Aber Kritikfähigkeit lässt uns nahe daran rankommen 😀

    Dietrich sagt:
    Und das stand bei Wikipedia? Stark, muss ich mir gleich ausdrucken!

    Ja, stand es (steht noch immer, aber, wie gesagt, keiner ist perfekt.) – Zeitformen, Anm. d. Oberlehrer 🙂

    Das auszudrucken ist in der Tat eine tolle Idee!

    Nochmal auf das Erkennen von Satire, Ironie oder Zynismus:
    Ich meine, oben eine solche feststellen zu können.

    Um das zu belegen, lege ich gleich nach:
    So glaube ich, auch in Ihrer Aussage, das auszudrucken, Ironie zu erkennen, sprich, Sie haben nicht vor, das auszudrucken.

    Das spricht für meine Erkenntnisfähigkeit und gegen Ihre Kritikfähigkeit (Beweisen Sie mir gern das Gegenteil!)

    Daher folgender Nachsatz:

    Wenn ihr den Anspruch habt, seriös zu arbeiten, solltet ihr das mit den zitierfähigen Quellen berücksichtigen. Das kommt nicht von mir, sondern ist allgemein anerkannter Standard (DIN 1505-2), einfach, weil es sich bewährt hat.

    Wikipedia widerrum halte ich – nicht generell, aber im konkreten Fall für eine seriöse Quelle, weil

    a) jeder mitwirken kann
    b)und auf Wikipedia die gängigen Regeln nach DIN 1505-2 beachtet werden müssen
    c) das Thema ganz konkret als solches politisch unverfänglich ist, und ich niemandens Interesse sehe, da im eigenen Sinne zu manipulieren („Editwar“)

    und d) der Artikel hinreichend seinerseits mit hinreichenden Quellen verlinkt ist. Etwa mit der FU Berlin nebst anderen, welche sicher nicht zurückverweisen auf Wikipedia „Zitierregeln“.

    Das wäre eine unzulässige zirkelschlüssige Argumentation.

    Jetzt nochmal wegen den Quellen gefragt…? (Antwort Ende)

    Ich hoffe, das ist jetzt nicht zu verworren, aber ich wollte mir nichts nachsagen lassen, dass ich das nicht rebloggen würde.

    • gnaddrig schreibt:

      Sehr witzig finde ich dort die Aussagen zu Satire, Witzen usw. Die verstehen offenbar wirklich nicht, was Satire ist und welchen Sinn, Zweck oder Witz sie hat. Die sehen nur das geschriebene Wort, und was geschrieben steht, muss irgendwie wahr sein. Welches Licht wirft das auf den Deutschunterricht an unseren Schulen?

      • Holperbald schreibt:

        Ich wollte einen Link zu Wikipedia „Satire“ setzen (nachdem mir ja von berufener Seite konstatiert wurde, dass ich das kann:)

        Allerdings wäre das nur eine weitere Nebelkerze gewesen, um die staatlichen Selbstvergewaltiger von der eigentlichen Antwort abzuhalten. Ausserdem ist das freimaurerische Wikipedia, besser“Lügipedia“ und staatlich gesteuert und somit keine Instanz – jedenfalls dann nicht, wenns grad unkommod ist.

        Stupidedia war es dagegen schon zweimal hier und hier

        Im obigen Link sieht man übrigens sehr schön die kausale Argumentationskette. Und weil ich ein Déjà-vu hatte, möchte ich sie aus gegebenem Anlass noch einmal rebloggen:

        Eisenfrass schrieb:

        Beliebte und in der Szene anerkannte Beweise sind zum Beispiel:

        Reden von Politikern, die durch Zeitablauf erledigt sind (zum Beispiel die “berühmte” Rede von Carlo Schmid)
        Reden von Politikern, die aus dem Zusammenhang gerissen werden (z.B. Schäuble)
        Reden von Politiker, die im Wahlkampf gehalten werden und deswegen überspitzt formuliert sind und mit Stilmitteln wie Ironie, Sarkasmus und Zynismus arbeiten (solche Stilmittel sind den Deppen ebenso fremd, wie Humor und juristisches Fachwissen) (z.B. Sigmar Gabriel)
        Beiträge von Kaberettisten (hier kommen wieder die oben erwähnten Defizite zum Tragen)
        Leserbriefe (das einzige, was in “Systemmedien” stimmt)
        Youtube-Videos von “Verbündeten”
        Internetseiten von Verbündeten (hier ist zu beobachten, dass es in dieser Szene üblich ist, dass jeder Schwachsinn, den sich einer von denen aus dem Hirn drückt, sofort in 35 anderen Blogs übernommen wird.

        Dadurch kommt es dann zu
        Momentan bekomme ich von Tobias Sommer keine Antwort auf meine Frage nach den Quellen. Dafür wird mir nun ein „Verbindungsoffizier“ unterstellt, sprich, „staatlich bezahlter Zersetzer“.

        Tja, Eisenfrass, selbe Frage, selbe Antwort. Ich wolltle auch Quellen und wurde mit einer Antwort mit einem „Verbindungsoffizier“ beglückt.

        Hast du eigentlich dein Weihnachtsgeld vom Verfassungsschutz schon bekommen? Ich warte noch drauf…. 😀

      • Lalaburg schreibt:

        Morbide faszinierend bei der ganzen tastaturunterstützten Brüllerei ist der Umstand, dass man nicht wirklich auf die aufgeworfene Fragestellung nach den Quellen eingeht, sondern sein Heil in der Eröffnung von Nebenkriegsschauplätzen sucht. Frei nach dem Motto: Es ist wahr, weil ich es sage! Und weil es in mein Weltbild passt. Ihr Schlafschafe! Stonk!

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