Wer ist Reiner Oberüber? – Entwurf eines Wiki-Beitrages

Durch einen Vortrag auf einem Treffen von und mit Tobias Sommer wurde ich auf Reiner Oberüber aufmerksam.

Für meinen damaligen Beitrag habe ich versucht, etwas über ihn zu recherchieren, was sich als nicht so einfach erwies.

Offensichtlich interessieren sich aber mehre Leute für Oberüber, denn Suchbegriffe wie „reiner oberüber wiki“ führen immer wieder Leser auf meine Seite. Daher habe ich mich entschieden, einen Wikibeitrag über Oberüber zu verfassen. Ich will ihn zunächst als Entwurf auf meinem Blog stehen lassen, damit er von meinen Lesern verbessert (ggfs. auch berichtigt) und ergänzt werden kann. Anschließend werde ich den Beitrag ins Sonnenstaatland Wiki einstellen.

Im Rahmen meiner früheren Recherchen hatte ich festgestellt, dass Oberüber Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung (degepol) war. Nach meiner Nachfrage an die degepol, wie sich Oberübers Vorträge mit einer Mitgliedschaft bei der degepol verträgt, wurde er dort ausgeschlossen.

Nun aber der Wikibeitrag:

Reiner Oberüber ist nach eigenen Angaben Diplom Kaufmann. Er studierte demnach an der Universität Siegen und der Universidad Pontificia Comillas IDADE, Madrid. (Quelle)

Er lebt in Berlin.

Er gründete am 19.06.1990 eine Werbeagentur in Dresden, die heute unter dem Namen „Oberüber | Karger“ firmiert (Quelle). Er übernahm dann die Leitung der Dependance in Berlin, die sich im Laufe der Zeit hauptsächlich um Stiftungen und politische Beratung kümmerte, weshalb es 2005 zur Trennung von Oberüber | Karger kam. (Quelle)  Noch vor der Trennung gründete er die Oberüber & Karger Kommunikative Außenpolitik GmbH (Quelle), die heute als Sareghis GmbH firmiert (Quelle) und deren Geschäftsführer er war. Laut Mitteilung der Sareghis GmbH hat dieses Unternehmen nichts (mehr) mit Oberüber zu tun, er hat die GmbH verkauft. Die aktuelle Geschäftsführung distanziert sich von Oberüber.Diverse andere Projekte Oberübers sind sozusagen verschwunden, als da wären:

Urzeitzentrum.com  (registriert auf VFG e.V. und Oberüber)

Schriftliches Kulturerbe (ebenfalls VFG e.V. und Oberüber)

Macht des Geistes / Spirtitual Manager (ebenfalls VFG e.V. / Oberüber)

Nach eigenen Angaben ist Reiner Oberüber Mitglied im Verein der Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung (degepol) und dem Barcelona Chapter (HOG) der Harley Davidson Besitzer. (Quelle) Aus der degepol ist er jedoch inzwischen auf Grund seines Engagements in der Reichsbürgerszene ausgeschlossen worden.

Er bezeichnet sich als „Berater und Coach für strategische Kommunikation“ und als „Spiritual Manager“ und bietet „Zugang zu eigenen Erfahrungen, die man unnötigerweise „Wunder“ nennt, und zu dem Wissen, das sie erklärt (Quantenphysik, Neurochemie, Zellforschung, …“ an. Zu seinen Hobbies zählen Motorradfahren, Marathon, Gesang (Swing), Sprecherei (Rundfunkspots) und Fotografie. (Quelle)

Die Vermutung liegt Nahe, dass der „Energiecoach“ , der auch an „freie Energieglaubt, über die Esoterikszene mit der Reichsbürgerbewegung in Kontakt kam.

In der Reichsideologenszene trat Oberüber ab 2014 durch verschiedene Vorträge, Interviews und Videos in Erscheinung. Seine Lieblingsthema ist dabei „Wie die BRD uns staatenlos macht“ und der sogenannte „gelbe Schein“ (Staatsangehörigkeitsausweis).

Bezüglich dieses Themas arbeitet(e) Oberüber mit Eisenblatt zusammen. Da der „gelbe Schein“ auch Eisenblatts Steckenpferd war, liegt die Vermutung nahe, dass dieser Oberüber bei der Seite „gelberschein.info“ unterstützt. Die Domain ist auf Oberüber registriert.

Auf dieser Seite werden Oberübers Ansichten zur deutschen Staatsangehörigkeit propagiert und Tipps zum Erlangen des „gelben Scheins“ in „richtiger“ Ausführung gegeben.

Laut Oberübers Ansicht, ist der letzte Tag eines souveränen deutschen Nationalstaates der 08.11.1918. Oberübers Meinung nach ist die Lücke, die durch die Abdankung des Kaisers entstand völkerrechtlich nie wirksam geschlossen worden. Die Bundesrepublik Deutschland ist für ihn, wie auch die Weimarer Republik, nur eine Verwaltung, kein Staat.

Bezüglich der Staatsangehörigkeit behauptet Oberüber:

“Nur wer eine Staatsangehörigkeit besitzt hat das Recht auf staatliche Gesetze; hat das Recht auf einen staatlichen Richter; hat das Recht auf staatliche Gerichte. Ein Staatenloser hat das nicht. […] Nur wer eine Staatsangehörigkeit besitzt darf die Rechte in Anspruch nehmen.”

Weiter verbeitet Oberüber die Lüge, nur Staatenlose würden einen Personalausweis erhalten.

Seiner Meinung nach müsste im Staatsangehörigkeitsausweis die Staatsangehörigkeit in einem Bundesstaat bescheinigt werden, nicht die deutsche Staatsangehörigkeit.

Näheres zu Oberübers Thesen in meinem Blogbeitrag zu seinem Vortrag bei Sommers Sonntag.

Oberüber ist rhetorisch gut geschult und besitzt ein Talent zum Verkaufen. Da er sich sehr gut darstellen kann, ist er schnell ein kleiner „Star“ der Reichsbürgerszene geworden. Zu seinen Fans zählen neben Tobias Sommerund Eisenblatt u. a. Michael Vogt, das Kulturstudio und Lars Mährholz .

 

Für Korrekturen, Ergänzungen und sonstige Kritik bitte die Kommentarfunktion nutzen, oder mir eine Email schreiben! Danke!

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167 Antworten zu Wer ist Reiner Oberüber? – Entwurf eines Wiki-Beitrages

  1. Kühnelt schreibt:

    Anhand der arroganten Wortwahl fast aller Schreiberlinge sollte endlich ein Ende gefunden werden.
    Jeder MENSCH hat das Recht, sich seine Meinung zu bilden, die bitteschön auch akzeptiert wird.
    Die Schulmeisterei des Herrn Eisenfresser und des Herrn Caspar Borner ( der lieber Backen als Schreiben sollte ), ist genau wie die Wortwahl nicht auszuhalten und bestätigt wieder einmal die These, das im Netz sehr viel Müll zu Hause ist.
    Denkt bitte an den §1 des GG, damit wäre sicher allen geholfen.

    Gruß

    Gerold Rainer Kühnelt ( einer, der noch an alle Menschen glaubt und selbst entscheidet, was er will! )

    • Eisenfresser schreibt:

      Das Grundgesetz hat keine Paragraphen. Und jeder darf sein Meinung haben. Aber man muss halt auch damit leben, dass diese kritisiert wird. Und Lügen, Fälschungen und Fehlinterpretationen sind keine Meinung.

    • Patrick Lassan schreibt:

      Zitat: „Jeder MENSCH hat das Recht, sich seine Meinung zu bilden, die bitteschön auch akzeptiert wird.“

      @ Gerold Reiner Kühnelt: Es gibt einen Unterschied zwischen akzeptieren und tolerieren. Allerdings habe ich gewisse Probleme damit, Meinungen zu tolerieren, die auf völlig verdrehten Fakten beruhen.

    • kairo schreibt:

      Es hat jeder das Recht, sich eine Meinung zu bilden und sie auch zu vertreten. Einen Anspruch darauf, dass alle anderen sie teilen, gibt es allerdings nicht.

    • Caspar Borner schreibt:

      Guten Tag Herr Kühnelt,
      Sie können mich gerne als Schulmeister beschimpfen. Jedoch bleibe ich dabei, dass es ein unhaltbarer Zustand ist, dass ein Mensch ohne jegliche juristische, respektive philosophische Ausbildung einen solchen geistigen Dünnpfiff verbreiten darf und damit auch noch auf Bauernfängerei geht. Man bildet sich ein, weil man ein oder zwei Bücher gelesen hat und in der Lage ist, ein Video auf irgendein Internetforum einzustellen, sei man Journalist oder Forscher. Derweil ist man nichts weiter als ein kleiner Egozentriker, der mit seiner verqueren Sicht der Dinge nach Ruhm und Anerkennung giert und dem es Scheiß egal ist, ob man damit Menschen ins Verderben führt. Mit Journalismus oder gar Forschung hat dies nichts zu tun. Das ist simples fabulieren und der Beweis für Ihre Behauptung, dass »im Netz sehr viel Müll zu Hause ist.«
      Ich Stimme Ihnen zu, dass ein jeder Mensch ein Recht hat, sich eine Meinung zu bilden. Diese Meinung ist aber immer ein persönliche und von daher verbietet es sich, seine Meinung als Tatsachen auszulegen. Doch genau dies tuen die Herren Oberüber und Konsorten. Es gibt für mich keinen Grund eine solche aus Lügen und unbelegten Behauptungen generierte »Meinung« zu akzeptieren.

      Mit besten Grüßen
      Caspar Borner
      (einer der daran glaubt, dass ein Mensch noch längst nicht all das machen und entscheiden kann was er will – den meine Freiheit endet da, wo die Freiheit des andersdenken beginnt.)

  2. esche schreibt:

    vielleicht sollten sich seine kritiker lieber mal mit den juristischen fakten befassen ,die er sehr präzise darlegt ,anstatt polemisch zu poltern.die bürger in deutschland sind klüger als es einige glauben.und werden den etablierten politikern noch die leviten lesen und sie zur verantwortung ziehen.

    • Eisenfresser schreibt:

      Okay. Juristische Fakten? Keine da. Nur Lügen und Fehlinterpretationen. Wie klug die Bürger sind, sieht man daran, dass Oberüber kaum Anhänger hat.

    • kairo schreibt:

      Wenn ich sehe, wie gut viele von denen die deutsche Sprache und Schrift beherrschen, habe ich doch ernsthafte Zweifel daran, dass sie irgendjemandem etwas „lesen“ werden, schon gar nicht die „Leviten“.

  3. Jens schreibt:

    Ich bin weder Rechts noch Links und würde mich politisch eher in der Mitte sehen.
    Wahrheit ist für mich das höchste Gut auch wenn Sie unbequem sein kann.
    Wie würdet Ihr denn das hier interpretieren und warum gibt es ein Urteil vom Bundesverfassungsgericht dazu?

    Völkerrechtssubjekt „Deutsches Reich“

    Auswärtiges/Antwort – 30.06.2015

    Berlin: (hib/AHE) Das Bundesverfassungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung festgestellt, dass das Völkerrechtssubjekt „Deutsches Reich“ nicht untergegangen und die Bundesrepublik Deutschland nicht sein Rechtsnachfolger, sondern mit ihm als Völkerrechtssubjekt identisch ist. Darauf verweist die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/5178) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zum Potsdamer Abkommen von 1945 (18/5033). Die Abgeordneten hatten sich unter anderem nach der „These von der Fortexistenz des Deutschen Reiches“ erkundigt und gefragt, ob die Bundesregierung diese als öffentlich als unhaltbar zurückweisen werde, „damit diese Behauptung nicht von Neonazis und der so genannten Reichsbürgerbewegung für ihren Gebietsrevisionismus gegenüber den EU-Nachbarländern instrumentalisiert werden kann“.

    Quelle: https://www.bundestag.de/presse/hib/2015_06/-/380964

    Aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts
    vom 31.07.1973 zum Grundlagenvertrag zwischen der BRD und der DDR – Auszug –

    Orientierungssatz:
    Es wird daran festgehalten (vgl zB BVerfG, 1956-08-17, 1 BvB 2/51, BVerfGE 5, 85 ), daß das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch die Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die Alliierten noch später untergegangen ist; es besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation nicht handlungsfähig. Die BRD ist nicht „Rechtsnachfolger“ des Deutschen Reiches, sondern als Staat identisch mit dem Staat „Deutsches Reich“, – in bezug auf seine räumliche Ausdehnung allerdings „teilidentisch“.

    Das Grundgesetz – nicht nur eine These der Völkerrechtslehre und der Staatsrechtslehre! – geht davon aus, daß das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die alliierten Okkupationsmächte noch später untergegangen ist; das ergibt sich aus der Präambel, aus Art. 16, Art. 23, Art. 116 und Art. 146 GG. Das entspricht auch der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, an der der Senat festhält. Das Deutsche Reich existiert fort (BVerfGE 2, 266 (277); 3, 288 (319 f.); 5, 85 (126); 6, 309 (336, 363)), besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation, insbesondere mangels institutionalisierter Organe selbst nicht handlungsfähig. externer Link [Durch Einsetzung einer kommissarischen Regierung ist die Handlungsfähigkeit seit 1985 gegeben – Anmerkung Staatskanzlei Sealand] Im Grundgesetz ist auch die Auffassung vom gesamtdeutschen Staatsvolk und von der gesamtdeutschen Staatsgewalt „verankert“ (BVerfGE 2, 266 (277)). Verantwortung für „Deutschland als Ganzes“ tragen – auch – die vier Mächte (BVerfGE 1, 351 (362 f., 367)).
    Mit der Errichtung der Bundesrepublik Deutschland wurde nicht ein neuer westdeutscher Staat gegründet, sondern ein Teil Deutschlands neu organisiert (vgl. interner Link Carlo Schmid in der 6. Sitzung des Parlamentarischen Rates – StenBer. S. 70). Die Bundesrepublik Deutschland ist also nicht „Rechtsnachfolger“ des Deutschen Reiches, sondern als Staat identisch mit dem Staat „Deutsches Reich“, – in bezug auf seine räumliche Ausdehnung allerdings „teilidentisch“, so daß insoweit die Identität keine Ausschließlichkeit beansprucht. Die Bundesrepublik umfaßt also, was ihr Staatsvolk und ihr Staatsgebiet anlangt, nicht das ganze Deutschland, unbeschadet dessen, daß sie ein einheitliches Staatsvolk des Völkerrechtssubjekts „Deutschland“ (Deutsches Reich), zu dem die eigene Bevölkerung als untrennbarer Teil gehört, und ein einheitliches Staatsgebiet „Deutschland“ (Deutsches Reich), zu dem ihr eigenes Staatsgebiet als ebenfalls nicht abtrennbarer Teil gehört, anerkennt. Sie beschränkt staatsrechtlich ihre Hoheitsgewalt auf den „Geltungsbereich des Grundgesetzes“ (vgl. BVerfGE 3, 288 (319 f.); 6, 309 (338, 363)), fühlt sich aber auch verantwortlich für das ganze Deutschland (vgl. Präambel des Grundgesetzes). Derzeit besteht die Bundesrepublik aus den in Art. 23 GG genannten Ländern, einschließlich Berlin; der Status des Landes Berlin der Bundesrepublik Deutschland ist nur gemindert und belastet durch den sog. Vorbehalt der Gouverneure der Westmächte (BVerfGE 7, 1 (7 ff.); 19, 377 (388); 20, 257 (266)). Die Deutsche Demokratische Republik gehört zu Deutschland und kann im Verhältnis zur Bundesrepublik Deutschland nicht als Ausland angesehen werden (BVerfGE 11, 150 (158)). Deshalb war z. B. der Interzonenhandel und ist der ihm entsprechende innerdeutsche Handel nicht Außenhandel (BVerfGE 18, 353 (354)).
    Die Bundesregierung stellt fest:

    Der Status Berlins bleibe vom Vertrag unberührt, schon deshalb, weil er durch die Viermächte-Vereinbarung fixiert sei, an der die Vertragsteile nichts zu ändern vermöchten.

    • Eisenfresser schreibt:

      Raider heißt jetzt Twix. Und das Deutsche Reich heißt jetzt Bundesrepublik Deutschland.

    • Patrick Lassan schreibt:

      „Wie würdet Ihr denn das hier interpretieren“

      Als Bestätigung der bei Staatserchtlern vorherrschenden Auffassung: Dass die Bundesrepublik Deutschland derselbe Staat wie das Deutsche Reich ist, nur unter anderem Namen und mit verkleinertem Staatsgebiet. Genau das besagt das Wort ‚identisch‘.

      „warum gibt es ein Urteil vom Bundesverfassungsgericht dazu?“

      Der Beschluß ist von 1973, und es gibt ihn wegen der Klage der CDU/CSU gegen den Grundlagenvertrag.

      Die ‚Anmerkung‘ der ‚Staatskanzlei Sealand‘ ist übrigens völliger Unfug.

    • kairo schreibt:

      Du weisst aber sicherlich, dass deine „kommissarische Reichsregierung“ von 1985 inzwischen schon lange im Gully verschwunden ist?

  4. Jens schreibt:

    Es ist mir relativ unwichtig wohin die kommissarische Reichsregierung verschwunden ist oder nicht. Wichtig ist für mich, welche Regierung aus dem benannten Gully gekrochen ist und was, aus welchen Gründen in unserem Land geschieht oder unterlassen wird. Es gibt seit 2012 inoffizielle Planungen, das ab Mitte 2015 die EU, speziell Deutschland, mit Migranten 1. mit Syrien, dann mit Irakern und schließlich mit Libyern überflutet werden soll. Hat sich schon mal jemand gefragt, warum?

    • Holperbald schreibt:

      Nein, aber zun einen hat das nichts mit dem Thema Reichsbürger zu tun, zum zweiten hätte ich gerne eine Quelle, gerne auch eine nachweisliche Vorhersage von 2012, dass ab Mitte 2015 Syrer im großen Stil nach D geflutet werden (um mal bei dem Terminus zu bleiben) Meines Wissens wurde 2012 eher noch orakelt, dass 2015 der Euro abgeschafft sein würde („Amero“), dass IN D Bürgerkriege herrschen würden und nur der wackere Prepper noch durch die Apokalypse madmaxt. Aber wer wird schon kleinlich sein..

    • aliofolie schreibt:

      Nein habe ich nicht. Wahrscheinlich aber, weil die Bundesregierung ein neues Mittel in die Chemtrails mischt, welches wirkungsvoller bei der Mindcontrol ist, als alle bisher bekannten Chemikalien. #mussmanwissen

    • Caspar Borner schreibt:

      Guten Tag Herr Jens,
      ich kann mich nicht erinnern, dass die aktuelle, wie auch die Vorgänger-Regierung aus irgend einem Gully gekrochen kamen. Im Gegensatz zu so mancher »Reichsregierung« die sich Kraft ihrer eigenen Imagination zur Repräsentanz des Volkes berufen fühlt, geht die amtierende Regierung und auch die Regierungen davor, aus freien und allgemeinen Wahlen hervor. Ich entnehme Ihrer Argumentation aber, dass Sie mit dem Terminus der repräsentativen Demokratie nicht so vertraut sind. Auch wenn immer weniger Wahlbürger in unserem Land von ihrem Recht auf politische Mitbestimmung gebrauch machen, haben wir doch immerhin die Möglichkeit über die politische Grundrichtung zu entscheiden. Eine Möglichkeit die uns die diversen Reichsregierungen nicht einräumen – zumindest wurde mir noch keine Wahlunterlagen von irgendeiner Reichsregierung oder einem Reichswahlausschuss zugesendet. Diese Usurpatoren maßen sich etwas an, wofür ihr Intellekt bei weitem zu unterdimensioniert ist.
      Lieber Herr Jens, aus Ihren rhethorischen Fragen schließe ich, dass Ihnen nicht wirklich bewusst ist, was in unserem Land geschah und gerade geschieht und schlimmer noch, dass man Mutmaßungen, Meinungen, Ideologien nicht als Tatsachen auslegt. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum diese unheimlichen »Enthüllungen« immer nur den Weg in die Junge Freiheit und ähnliche Postillen schaffen und warum diese unheimlichen »Enthüllungen« nie Wirklichkeit werden?

      Mit besten Grüßen
      Caspar Borner

      • Arminius Vom Moor schreibt:

        Mir wäre – wenn überhaupt – jedenfalls eine ‚Reichsregierung‘ lieber, als die ‚repräsentative Demokratie‘, in der die Deutschen vorgeblich leben. Unter einer Marionetten-Regierung, die mit einer kriminellen Organisation wie der US-Administration verbündet ist und deren Verbrechen verantwortlich mit trägt.

      • gnaddrig schreibt:

        Da wäre ich vorsichtig. Wenn so eine „Reichsregierung“ aus so Leuchten besteht, wie sie in der Reichsbürgerszene dutzendweise herumflackern und wirren Unsinn von sich geben, bin ich froh, dass von denen keiner das Sagen hat im Land. Alternativ zu den verschwörungsesoterisch verpeilten Wirrköpfen wären auch völkisch, nationalchauvinistisch, rechsradikale Hardliner zu erwarten, die ich noch weniger am Ruder sehen will.

        Selbst wenn die Bundesregierung(en seit Adenauer) und der Bundestag längst nicht alles richtig machen und vieles schiefläuft, fahren wir mit denen allemal deutlich besser als das mit egal welcher „Reichsregierung“ zu erwarten wäre. Kritisieren ist leicht (und es gibt weiß der Himmel genug Anlass zur Kritik), besser machen ist schwer. Da ist schon mancher auf die Nase gefallen bei dem Versuch, und das würde den „Reichsregierern“ nicht anders gehen. Die würden, wenn ihre Äußerungen im Internet repräsentativ sind, spektakulär in den Graben rodeln.

    • John schreibt:

      Es gibt seit 2012 inoffizielle Planungen, das ab Mitte 2015 die EU, speziell Deutschland, mit Migranten 1. mit Syrien, dann mit Irakern und schließlich mit Libyern überflutet werden soll.
      Von wem denn, und wer ist genau an diesen Planungen beteiligt?
      Und wie passten in diese Planungfen der Deal mit der Trükei, oder die Zusammenarbeit mit Afrikanischen Despoten zur Reduzierung der Zahlen.

      Und wenn wir schon bei geheimen Planungen sind:
      Wie stehen denn die Planungen rund um die Waffenlieferungen an Flüchtlingsheime am 28.09.’15, und die Ankündigung, dass die BRD am 28.03.’16 aufgelöst wird?

  5. Horst schreibt:

    Nun, als jemand der älteren Generation kann ich mich noch gut erinnern, daß genau diese „Vorhersagen“ in den Zeitungen, Leserbriefen und Stammtischen der 70erJahre umherschwirrten, als die türkischen Gastarbeiter kamen….
    Nach deren damaligen Behauptungen müssten wir schon alle in die Moschee gehen….

  6. Seebär schreibt:

    Wer Kennt sich darin aus???
    Ich habe vom Bundesverwaltungsamt meine (RU)StAG bekommen.Nacheiniger Zeit bin ich zum Einwohnermeldeamt gegangen um nachzufragen das (RU)StAG dort eingetragen wurde?
    Die Damen und Herren sahen mich an als wäre ich von einem anderen Stern denn davon
    hätten Sie noch nie etwas gehört.Auf nachfragen bei dem Amtsleiter bekam ich eine lachnummer zu Hören: ,, von einer Datenübermittlung seitens der Staatsangehörigkeitsbehörde an die Melde-
    behörde in Fällen wie der meinigen aus Gründen der Datensparsamkeit und Datenvermeidung
    abzusehen ist. WAS NUN????

    • Eisenfresser schreibt:

      Ich glaube, Sie sind hier falsch…

    • Holperbald schreibt:

      Ich würde Putin anschreiben. Der schimpft dann mit dem Amtsleiter! Machen Sie gar nichts mehr, die russische Militärkommandantur regelt das für Sie!

    • Patrick Lassan schreibt:

      „Ich habe vom Bundesverwaltungsamt meine (RU)StAG bekommen.“
      Das, was Sie wahrscheinlich bekommen haben, ist der Staatsangehörigkeitsausweis, der bestätigt, was Sie schon vorher hatten: die Staatsangehörigkeit der Bundesrepublik Deutschland. Das Einwohnermeldeamt muss da gar nichts mehr eintragen.

      • Holperbald schreibt:

        Ich hätte den Fall trotzdem einem sowjetischen Politkommissar übergeben…. :)))

  7. Thomas Karnasch schreibt:

    Und was ist der Schreiberling hier für einer??
    Komisch, dass Rico Handta das im Grunde bestätigt, was Reiner Oberüber vorträgt:
    Er berichtet, dass er für den Bundestag kandidieren wollte und das er dafür unbedingt die deutsche Staatsangehörigkeit haben müsse … und ermuss „Ämter“ ablaufen Papiere ausfüllen …
    Und der Schreiberling hier will offenbar sich selbst aufwerten indem er andere diffarmiert …

    • Eisenfresser schreibt:

      Dass Handta Oberüber bestätigt ist logisch, nicht komisch. Brothers in crime. Die Wahl in den Bundestag ist in der Tat einer der wenigen Anlässe, wo es eines Nachweises der deutschen Staatsangehörigkeit bedarf. Dafür gibt es den Staatsangehörigkeitsausweis ja.

    • Caspar Borner schreibt:

      Guten Abend Herr Karnasch,
      Rico Handta – Kronzeuge der Bewegung – einer meiner erklärten Lieblinge. Es lässt sich nicht leugnen, dass Herr Handta in der ehemaligen DDR sozialisiert wurde. Dort hätte er es wahrscheinlich maximal zum Oberkuhmelker der örtlichen LPG gebracht. Wäre das geistige Niveau von R. Handta für qualifiziertere Tätigkeiten ausreichend, dann wäre im klar, dass man, um Volksvertreter zu sein, zweifelsfrei Deutscher Staatsbürger sein muss (§ 15 BWahlG). Seinem beschränkten Horizont ist wahrscheinlich entgangen, dass es eine Menge ethnische Deutsche gibt, die aus Gründen der Geschichte eine andere Staatsangehörigkeit besitzen. Von all den Menschen, deren Väter in unser Land zugewandert sind, die sich qua Geburt aber als Deutsche fühlen ganz zu schweigen.
      Wie dem auch sei, im vereinigten Deutschland ist Rico Handta natürlich Staatsrechtsexperte und derjenige, welcher all den bösen Hintermännern gewaltig Dampf unterm Sessel macht.
      Wie schon kommentiert, fährt Herr Handta nur auf einem Zug mit, den schon andere aufs Gleis gesetzt haben. Namentlich Herr Oberüber – vielleicht war auch Herr Handta vor ihm da – jedenfalls ist Reiner Oberüber wesentlich besser in der Präsentation und in der Vermarktung seiner geistigen Gülle.
      Diesen Herren geht es nur ums Geld verdienen oder um die Befriedigung ihres persönlichen Narzismus‘. Als Kronzeugen eines „Jahrhundertbetrugs“ scheiden diese Herren definitiv aus.
      Es würde mich nicht wundern, wenn über diese Geistesgrößen eine STASI-Akte auftaucht, die vorangegangene Aktivitäten aus persönlichem Narzismus begangen offenlegt.
      Lassen Sie sich nicht aufs Glatteis führen!

      Mit besten Grüßen
      Caspar Borner

      • Adam schreibt:

        Klasse, wie Sie das machen, Herr Borner. So soll das sein, auf die Leute eingehen und den Quatsch erklären, den Ursprung ausarbeiten. Das bringt wesentlich mehr als die substanzlose Verhöhnung mancher Teilnehmer. Weiter so.

  8. Wippermann schreibt:

    Es wäre schön, wenn zu den ganzen Behauptungen, die man über eine Person trifft auch diversen Fußnoten und Quellenangaben macht. Ansonsten könnte ich auch behaupten Hillary Clinton sei ein Mann, man sieht es ihr nur nicht an. Die hätte dann genau so viel Aussagekraft.

    Worauf ich hinaus will. Alles oben geschrieben relativiert sich stark, da es weder Fußnoten noch Belege gibt, die zeigen, dass der werte Herr auch dieses oder jenes gesagt, getan , oder gedacht hat.

    Auf mich wirkt der Artikel, auch durch die recht überhebliche Wortwahl, ohne Beweisführung ( mit gleichzeitigen Anspruch auf den Status eines vorläufigen Wikieintrags) sehr unseriös und nicht besser als ein mittelschlechter Bildzeitungsbeitrag.

    Kein Angriff, nur eine Kritik meinerseits.

    Mit freundlichn Grüßen

    • Eisenfresser schreibt:

      Fußnoten habe ich nicht. Ich haber allerdings viele Quellen verlinkt, oft unter der Bezeichnung „Quelle“. Zitate finden sich im ebenfalls verlinkten Video. Was braucht es noch an Belegen?

    • kairo schreibt:

      Na ja, so ein Blog wie hier ist auch nicht der richtige Ort für ausführliche Texte mit umfassendem Fußnotenapparat und Bibliographie. Aber schau doch mal hier im Internet nach:

      http://brd.gmbh/

      Da wirst du geholfen.

  9. The Saint schreibt:

    Ich habe mir gerade sein Video „Staatsangehörigkeit „deutsch“““ angesehen und kommentiert. Rhetorisch ist er tatsächlich gut, mindestens genauso bemerkenswer ist aber sein Unwissen oder bewusste Manipulation. So kündigt er großspurig einen Audioausschnitt von Carlo Schmidt an, im dem dieser zur damaligen Grundgesetzdebatte äussert:“…..wir haben nicht die Aufgabe, einen Staat zu gründen“. Für Oberüber ein klarer Beleg seiner Verwaltungsthese – tatsächlich übersieht er völlig den geschichtlichen Zusammenhang:
    In der damals hitzig geführten Diskussion zwischen Adenauer und Schmid wollte Adenauer eine Bindung zum Westen, notfalls auch um den Preis der deutschen Teilung. Schmidt hingegen war die deutsche Einheit wichtiger, daher lehnte er alles ab, was dieser im Weg stehen könnte.
    Aus dieser Perspektive ergeben die Sätze Schmidt’s einen gänzlich anderen Sinn als von Oberüber behauptet.
    Zum Schluß noch ein dickes Lob an Ihren Blog, sehr informativ und mindestens eben so gut und intelligent geschrieben.

  10. allexm78 schreibt:

    Für mich stellt sich die Frage: Hat die Bundesrepublik Deutschland heute eine Verfassung oder gilt das Grundgesetz fort? Trotz des 2+4 Vertrages? Denn die Artikel, die ich vom 2+4 Vertrag lese, legen kaum etwas entscheidendes bei, das diese Frage klärt.
    Anders im Grundgesetz. Dort steht geschrieben, das das Grundgesetz durch eine Verfassung geändert werden soll, durch das deutsche Volk. So, wie es auch Herr Carlo Schmidt im Bundestag beschrieben hatte. Warum diese verwirrung? Viele Bundes.- und Landespolitiker reden oft in einem Satz: Von einer Verfassung und vom Grundgesetz. Aber beides, kann zeitgleich nicht existieren.
    Warum, macht man nicht endlich reinen Tisch?
    Ähnlich, wie es, während der Kampfhandlungen Österreich getan hat oder wie es auch Japan gelang.
    Entweder, wird eine Verfassung durch eine Bundesversammlung, verabschiedet. Ähnlich wie bei der Bundespräsidentenwahl. Oder durch eine direkte Volksabstimmung.
    Selbst die Weimarer Republik ist wesentlich besser vorgegangen und hat eine Verfassung ausgearbeitet und sie dem Parlament vorgelegt.
    Warum hat die BRD bis heute keinen nationalen Gründungsfeiertag? Zb könnte man den Tag nehmen, an dem die BRD offziell begründet wurde. Den 23. Mai…Jeder normale Staat würde sich so einen Tag „gönnen“. Der 3. Oktober ist „nur“ ein Wiedervereinigungsfeiertag.
    Man könnte aber auch den 18. Januar nehmen, als das 1. zusammenhängende deutsche Staatsgebilde geschaffen.

    Wenn jemand die Frage beantworten kann, ob die BRD nun ein Grundgesetz oder eine Verfassung hat, wäre ich tief verbunden.

    Denn das Grundgesetz besagt eigentlich, das wir kein vollständiger Staat sind.
    Und die verwirrung mit dem Personalausweis bestätigt das ganze noch, das die BRD keine Verfassung hat. Bin ich nun Bürger der BRD oder nicht?
    Ich besitze lediglich einen Personalausweis und eine Geburtsurkunde, die nur bestätigt, das ich ich bin und das ich am Tag XY geboren wurde.

    Und welche Grenzen existieren weiterhin fort? Die des Deutschen Reiches von 1937? oder die heutigen bekannten der BRD?

    Ich möchte das die Frage ernsthaft geklärt wird, dennn diese Frage habe ich auch ähnlich formulierend, einem Teil der Staatsspitze der BRD gestellt und noch keine Antworten erhalten.
    Ich bin kein Anhänger irgendwelcher Reichsregierungen. Ich bin ein normaler Bürger, der seine Identitätsfragen geklärt haben möchte.

    Warum, gibt es immer noch so ein Theater wegen dem völkerrechtlichem Status der BRD?

    Die 2+4 Verträge beantworten nicht alle Fragen und im Bundestag wird immer nur das Grundgesetz zitiert aber niemals eine Verfassung.

    • Eisenfresser schreibt:

      Weil das Grundgesetz gilt, hat Deutschland eine Verfassung. Im GG steht, dass es durch eine Verfassung, die in freier Entscheidung beschlossen wurde abgelöst werden KANN.
      Zu Carlo Schmid habe ich mich an anderer Stelle ausführlich geäußert.
      Der 23. Mai ist nationaler Gedenktag, an diesem Tag sind alle öffentlichen Gebäude beflaggt.
      Sie sind (vermutlich) deutscher Staatsangehöriger und somit Bürger des deutschen Staates, welcher Bundesrepublik Deutschland heißt. Die Verfassung dieses Staates heißt Grundgesetz. Seine Grenzen unterscheiden sich deutlich von denen 1937.
      Es gibt – von einigen Verwirrten abgesehen – kein Theater wegen des völkerrechtlichen Status‘.

      • Adam schreibt:

        Wobei man schon guten Gewissens behaupten kann, daß die Bundesrepublik es noch nie so sehr mit direkten Volksbefragungen hatte, was mich speziell bei diesem Thema immer schon schwer „erzürnt“ hat. Denn tatsächlich WAR eine Volksbefragung zur zukünftigen Staatsform Deutschlands bei einer Wiedervereinigung explizit von den Gründungsvätern im Grundgesetz vorgesehen. Doch diese hat man uns, mir nichts dir nichts, einfach mal so vorenthalten, auch ein deutliches Zeichen was man in der Regierung von seinem Volk hält. Wer weiß, vielleicht wäre eine parlamentarische Monarchie für unser Land wieder ein Modell, anstatt eines tumben BuPre. Wir wären ja nicht die einzigen in Europa. Möglicherweise wäre ein Kaiser wieder genau die identitätsstiftende Figur, die diesem Land so sehr fehlt. Doch egal was bei einer Befragung herauskommen würde: in jedem Fall wäre es wenigstens eine der wenigen vom Souverän wirklich legitimierten Entscheidungen und die Leute könnten die Heulerei einstellen. Naja, unter dem aktuell herrschenden, fast schon radikal linken Zeitgeist völlig undenkbar. Ich wage zu behaupten, daß die Linken sich nochmal ganz schön in den Anus beißen werden ob dieser überall stattfindenden, absoluten Zerstörung von Tradition und Identität, wo auch immer Reste von diesen angetroffen werden -die ersten Anzeichen sind bereits heutzutage zu sehen.

      • Klaus Borgolte ZA7975 schreibt:

        An Eisenfresser,
        Natürlich willst du Carlo Schmidts Ausführungen in deinem Sinne relativieren.
        Ja, wo steht denn dein KANN? Schreiben wir mal ab:
        Art. 146 [Geltung und Geltungsdauer des Grundgesetzes] Dieses Grundgestz, das nach Vollendung der Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

      • kairo schreibt:

        Art. 146 GG stammt nicht von Carlo Schmid.
        Da steht tatsächlich nirgends KANN. Da steht aber schon gar nicht MUSS. Was nicht muss, das kann, allenfalls.

      • kairo schreibt:

        @Adam: Das Grundgesetz sagte überhaupt nicht über das Verfahren bei einer Wiedervereinigung. Jedenfalls war eine Volksbefragung nirgends gefordert.

        Nur ein Kaiser kam nicht in Frage, denn nach Art. 28 (1) ist die republikanische Staatsform in den Ländern genau so vorgeschrieben wie im Bund. Auch nach Art. 20 handelt es sich ja um eine Republik.

    • Holperbald schreibt:

      Hallo, AllexM78,

      Ich glaube Ihnen, dass Sie kein Reichsbürger oder sonstwas sind.
      Das Theater machen ein paar Verweigerer, die nach einer billigen Ausrede suchen, keine Steuern zu zahlen. Das verursachen sie, indem sie sehr geschickt falsch zitieren, Aussagen aus dem Zusammenhang reissen oder historische Reden manipulieren. Dadurch entsteht der Eindruck. da sei was dran.

      Ich weiss natürlich nicht, an wen von der Bundesregierung Sie das geschickt haben, es macht ja einen Unterschied, ob Sie das Kanzleramt damit anschreiben oder das Bundesarchiv, wo die Urschriften des GG hinterlegt sind – will sagen, vielleicht einfach die falsche Adresse.

      Erschöpfend finden Sie Ihre Fragen hier beantwortet, ordentlich hinterlegt mit Quellenangaben und Fussnoten.

      http://buch.sonnenstaatland.com/

      MFG Holperbald

    • kairo schreibt:

      „Anders im Grundgesetz. Dort steht geschrieben, das das Grundgesetz durch eine Verfassung geändert werden soll, durch das deutsche Volk.“
      Keineswegs, in Art. 146 steht, dass dies möglich ist. Eine Aufforderung ist damit nicht verbunden.

      „Und die verwirrung mit dem Personalausweis bestätigt das ganze noch, das die BRD keine Verfassung hat.“
      Wesrum? Wo ist das Problem?

      „Bin ich nun Bürger der BRD oder nicht?“
      Woher soll ich das wissen? Vielleicht bist du ja Chinese.

      „Ich besitze lediglich einen Personalausweis und eine Geburtsurkunde, die nur bestätigt, das ich ich bin und das ich am Tag XY geboren wurde.“
      Das ist auch der eigentliche Sinn einer Geburtsurkunde.

      „Und welche Grenzen existieren weiterhin fort? Die des Deutschen Reiches von 1937? oder die heutigen bekannten der BRD? “
      Glücklicherweise besteht kein Zweifel darüber, wo heute die Grenzen Deutschlands sind. Wo sie früher mal waren, ist lediglich von historischem Interesse.

      „Warum, gibt es immer noch so ein Theater wegen dem völkerrechtlichem Status der BRD? “
      Das gibt es spätestens seit 1990 nicht mehr.

  11. Horst schreibt:

    @Adam
    Nirgends im Grundgesetz ist eine Volksbefragung über die zuküntige Staasform bei einer Wiedervereinigung zu finden. Wie kommst du also auf diese Behauptung?
    Weder im alten Artikel 23 GG noch an anderer Stelle fordert das Grundgesetz, daß nach erfolgtem Beitritt eine neue Verfassung zwingend zu beschließen sei. Und deshalb wurde das Grundgesetz zur Verfasssung des vereinten Deutschlands.
    Demzufolge hat man uns nichts „mir nichts, dir nichts“ vorenthalten, wie du behauptest.
    Interessant in diesem Zusammenhang sind ja auch die Wahlergebnisse von 1990, also Volkskammer- und Bundestagswahl. Diejenigen Parteien, die eine Vereinigung nach Art. 146 GG wollten, wurden vom Wähler abgestraft.
    Wieso sollte eine identitätsstiftende Figur dem Land so sehr fehlen? Um welche identitätsfehlende Merkmale gehst es? Wo wird wie Tradition und Idendität zerstört?

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