Der größte Erfolg der „gelber-Schein-Querulanten“

Bei vielen Reichsideologen herrscht ja der Glaube vor, der Staatsangehörigkeitsausweis (sog. „gelber Schein“) habe Wunderkräfte. Er wird als das ultimative Mittel angesehen, aus der BRiD-GmbH-Treuhandverwaltung heim ins Reich zu kehren. Dass das natürlich kompletter Blödsinn ist, wird ignoriert. Durch die Propaganda der verschiedenen Deppenseiten, wie zum Beispiel Reiner Oberübers gelberschein.info“ ist die Zahl der Menschen, die einen solchen Staatsangehörigkeitsausweis beantragen vermutlich stark angestiegen. Dies führt dazu, dass die zuständigen Behörden sich verscheidene Maßnahmen haben einfallen lassen, um sich unnötige Arbeit zu ersparen. Erschwerend hinzu kommt nämlich noch, dass die Könige der Reichsdeppen noch Widerspruch gegen ihren „gelben Schein“ einlegen, da die Staatsangehlörigkeit in einem Bundesstaat (die es nicht mehr gibt) nicht bescheinigt wird.

Wie reagiert man jetzt auf Seite der Reichsideologen darauf? Man verkauft es als Erfolg. Und das ist es wohl auch – der einzige Erfolg, den Querulanten haben ist es, dass man Gegenmaßnahmen gegen ihr Querulantentum ergreift.

Und so schreibt Oberüber auf seiner Seite:

„Unsere Arbeit zeigt Wirkung: in Dresden verlangt man von den Souveränen, einen Zettel zu unterschreiben, mit dem man seinen Verzicht auf einen Widerspruch erklärt. Ansonsten würde man den gelben Schein gar nicht erst bekommen!“

 Und solcherlei „Erfolge“ sind dann auch alles, was die Reichsideologen zum Thema Staatsangehörigkeit vorweisen können…

 Zum Nachahmen empfehlenswert dürfte übrigens die Maßnahme der Stadt Frankfurt am Main sein, die StAg-Ausweise nur bei Nachweis eines berechtigten Interesses ausstellt.

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8 Antworten zu Der größte Erfolg der „gelber-Schein-Querulanten“

  1. gnaddrig schreibt:

    Die *.pdf-Datei der Stadt Frankfurt auf gelberschein-info ist schon wieder verschwunden.

    Die Stadt Frankfurt teilt auf ihrer Webseite aber mit, dass die die jeweiligen Erwerbs- und möglichen Verlusttatbestände der deutschen Staatsangehörigkeit geprüft werden (Quelle) und empfiehlt Antragstellern, sich im Einzelfall beraten zu lassen. Das ist recht vage, deutet aber an, dass der gelbe Schein nicht einfach so jedem hinterhergeworfen wird, der die 25 Euro Gebühr aufbringen kann und will…

    • gnaddrig schreibt:

      Korrektur: Habe ein bisschen herumgesucht und das Schreiben vom Frankfurter Standesamt auf gelberschein.info doch gefunden: Magistrat Frankfurt (Dein Link, Eisenfresser, hat einen Tippfehler, es muss …istrat_Frankf… heißen, nicht …istrat_frankf…).

  2. Pingback: Juristische Ein-Mann-Stadtguerilla and Friends, oder die Leserbriefschreiber von Rems-Murr | PrinzessinnenReporter

  3. Rene Beil schreibt:

    hab da mal ein paar Fragen , anscheinend ist eisenfresser ja so Gebildet , ich hoffe das er / sie mir diese Fragen beantworten kann , nach möglichkeit mit der jeweiligen gesetzeslage mit Artikel, Paragraph etc.
    1. warum sind die BRD nach dem Handelsrecht erschaffen?
    2. warum sagt ein Richter immer “ wir verhandeln heute in der Sache “
    3. warum gilt das Gesetz des Personalausweises von 1937 noch immer?
    4. warum haben wir allgemein noch NAZI Gestze in dieser achsoviel gepriesenen Demokratie?
    5.warum wird der gelbe schein überhaupt ausgestellt wenn er doch garnicht echt ist?
    6. warum benötigt man den gelben schein für ein auszug aus dem ESTA Register?
    7. warum steht dort drauf nach Abstammung RuStaG Paragraph 4 Abs.1 , 1913 ?
    8. auf Dokumenten wie z.b. Gesetz erlassungen steht nach 1989 immer noch Bonn ? Es müsste doch Berlin drauf stehen?
    9. die BRD hat z.b. die Haagerlandkriegsordnung oder das Völkerrecht unterschrieben , warum hält man sich aber nicht an diese Gesetze obwohl sie über dem Gesetz der BRD steht ?
    10. warum ist die BRD im Handelszentralregister als GmbH eingetragen , übrigens kein anderes land ist so eingetragen?
    bitte diese Fragen einzeln beantworten , natürlich mit beweisen falls dies alles totaler Irrsinn ist

    • Eisenfresser schreibt:

      1. Ich verstehe die Frage nicht.
      2. Sagt er nicht immer. Manchmal heißt es auch „in der Angelegenheit“. „In Sachen“, „in der Sache“ und „in der Angelegenheit“ sind Synonyme.
      3. Weil es nie aufgehoben wurde.
      4. Nicht jedes Gesetz, dass zwischen 33 und 45 erlassen wurde, ist deswegen schlecht. Es kommt auf den Inhalt an.
      5. Er ist echt.
      6. Weil das ESTA-Register das Register ist, in dem Entscheidungen zur Staaatsangehörigkeit registriert werden. Wie zum Beispiel die Erteilung eines Staatsanghörigkeitsausweises.
      7. Das (Ru) steht in Klammern…
      8. Nein. Weil der Bundesanzeiger, in sem die Gesetze veröffentlicht werden, seinen Sitz in Bonn hat.
      9. Man hält sich daran.
      10. Nicht die BRD ist dort eingetragen, sondern eine GmbH, deren Gesellschafter die BRD ist.

    • kairo schreibt:

      zu 3.: es gab 1937 kein Gesetz über Personalausweise. Dieses Dokument gab es erst ab 1950.

      zu 4.: wir haben sogar noch jede Menge Gesetze vom Kaiser.

      zu 9.: die HLKO steht nicht über den Gesetzen der Bundesrepublik, sondern hat als völkerrechtlicher Vertrag den Rang eines einfachen Bundesgesetzes.

  4. Holperbald schreibt:

    1. Welcher Paragraph welchen Handelsrechtes sollte das sein? GmbH Gesetz, HGB? Wer sollte die BRD nach Handelsrecht gegründet haben? Das Deutsche Reich? Als Konkurrenz zu sich selbst oder als Ersatz? Die Amerikaner? Warum beziehen sich die auf das deutsche GmbH Gesetz und nicht auf amerikanische Handelsgesetze, wenn Deutschland doch ein Kolonie sein soll?

    2. Auszug Wikipedia: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sache Das Wort Sache stammt aus althochdeutsch sahha („Verfolgung, Streit, Krieg, Prozess, Rechtsstreit“), erstmals im Jahre 765 erwähnt.[1] Später entwickelte sich hieraus mittelhochdeutsch sache („Ding, Sache, Ursache, Fall, Angelegenheit, Streitsache, Rechtshandel“). Ursprünglich stammt das Wort aus dem gotischen sakan, sôk, sakans („Streiten“)

    3. Alles gesagt.

    4. ebenda

    5. ebenda

    6. Auch das Telefonbuch ist ein Register, in dem u. a. Behörden stehen. Deswegen gehören die Behörden nicht der Telekom (will da aber jetzt nix lostreten :))

    7, 8, ebenda

    9. Was von Ihrer Seite zu beweisen wäre

    10. ebenda

    Anmerkung: Grundsätzlich liegt die Beweislast bei Ihnen, der Sie das alles anzweifeln. Ich kann auch nicht beweisen, dass Ottmar Fischer kein Leprechaun-Kobold ist. Trotzdem wurden Ihre Anschuldigungen nachvollziehbar widerlegt und Ihre Fragen beantwortet. So solls js sein 🙂

    Freundliche Grüße Holperbald

  5. Horst schreibt:

    Zu Punkt 3:
    Das Personalausweisgesetz ist nicht von 1937 sondern wurde am 19.12.1950 vom Bundestag beschlossen und trat zum 01.01.1951 in Kraft.

    Zu Punkt 4:
    Nicht alle Gesetze aus der Nazi-Zeit wurden von den Alliierten verboten, sondern nur „Gesetze politischer Natur oder Ausnahmegesetze, auf welche das Nazi-Regime beruhte“. Siehe:
    http://www.verfassungen.de/de/de45-49/kr-gesetz1.htm

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