Neues zur Portolüge – newstopaktuell

Da ich als Autor einer bösen Propagandaseite nicht dort kommentieren darf, kriegt der Macher von newstopaktuell einen eigenen Beitrag. Es geht mal wieder um eines meiner Lieblingsthemen: Die Portolüge!

Um diesen Artikel geht es heute: Post ist gebührenfrei zuzustellen

Tja, wo fang ich da an? Vielleicht bei dem, was ein Kommentator schon angemerkt hat. Auf den Aufklebern, die die Reichsdeppen auf ihre Briefe kleben, steht „Prisonnier du courier de guerre“, was auf Deutsch ungefähr heißt „Gefangener der Kriegspost“. Nun gut, wie Kenner der Reichsideologen-Szene wissen, beherrscht diese Klientel die eigene Muttersprache nicht – wie soll es dann mit einer „Besatzersprache“ funktionieren?

Der Betreiber von newstopaktuell bemängelt, dass die Gegenargumentation der Post nicht detailliert genug ist. Dem will ich gerne Abhilfe leisten. Ich erlaube mir allerdings, auch seine Lücken in der Argumentation aufzuzeigen – und das sind viele!

So stellt er gleich zu Beginn die Behauptung auf, die Privatisierung der Post sei „widerrechtlich“ geschehen. Er versäumt es jedoch,  dies näher zu begründen. Warum wohl? Weil er es nicht kann?

Ebensowenig liefert er eine Begründung für seine Behauptung, ohne expliziten Friedensvertrag gäbe es nur Waffenstillstand, keinen Frieden. Auch hier dürfte es daran liegen, dass er dies nicht begründen kann. Frieden ist die Abwesenheit von Krieg. Wir haben Frieden! Mit vielen ehemaligen Kriegsgegnern sind wir in Bündnisse wie die NATO, die UN oder die EU eingebunden. Daneben gibt es eine Menge bi- und multilaterale Verträge, die einen expliziten Friedensvertrag obsolet machen.

Weiter wird behauptet, die Bundesrepublik Deutschland sei

„…erwiesen kein Staat, sondern nach wie vor besetztes Gebiet…“

Wenn es doch erwiesen ist, warum wird kein Beweis geliefert? Weil es eben erwiesenermaßen falsch ist. Deutschland ist seit 1955 nicht mehr besetzt und seit 1990 souverän! Dafür braucht man nur die Pariser Verträge und den 2+4-Vertrag lesen  – und verstehen…

Grundlage des Artikels ist der Briefwechsel eines Reichsdeppen mit der Post AG. Diese hatte sich nämlich geweigert, einen unfrankierten und als Kriegsgefangenenpost beschrifteten Brief zu befördern. Sowas läßt ein echter Reichsdepp nicht auf sich sitzen, schließlich hat er nicht umsonst auf der Youtube Universität Jura studiert.

So behauptet der Autor des Briefes:

„Sie werden mir doch sicherlich zustimmen, dass sich Deutschland mangels Friedensvertrag immer noch im Kriegszustand befindet und nur einen Waffenstillstand mit den Allierten hat.“

Warum das Blödsinn ist, habe ich ja eingangs schon erläutert.

Weiter schreibt er:

„Die BRD ist kein Staat, sondern lediglich ein provisorisches „Besatzungs-Konstrukt“.

Diese Behauptung wird natürlich ebensowenig belegt, wie die erste. Und sie ist ebenso gelogen.

Scheinbar handelt es sich um einen notorischen Lügner, denn auch seine nächste Aussage:

„Die BRD ist eine private Finanzverwaltung der Allierten, der es verboten ist, sich Deutschland zu nennen, da Deutschland lt. SHAEF Gesetz Nr. 52, Art. 7, Abs. 9 das Deutsche Reich in den Grenzen vom 31.12.1937 ist!!“

ist gelogen. Zunächst lässt sich feststellen, dass die Bundesrepublik Deutschland sich Deutschland nennen darf und dies auch tut. Und wenn man einen Blick in das SHAEF Gesetz Nr. 52 wirft, stellt man fest, dass dieser mit „Begriffsbestimmungen“ überschrieben ist. Und Artikel 7 Absatz 9 lautet:

„Für die Zwecke dieses Gesetzes gelten die folgenden Begriffsbestimmungen: […] „Deutschland“ bedeut das Gebiet des Deutschen Reiches, wie es am 31. Dezember 1937 bestanden hat.

Und da ist der erste Satzteil sehr wesentlich! „Für die Zwecke dieses Gesetzes“. Die Definition gilt also nur für dieses Gesetz! Nicht für alle Zeiten und in allen Zusammenhängen. Und da das Gesetz nicht mehr gilt, ist diese Definition für Historiker interessant, nicht aber für Staatsrechtler. Sie ist heutzutage ohne Bedeutung! Kann man wissen,  wenn man das Gesetz, was man als Quelle benennt, auch gelesen hat. Lesen (und zwar ganz, nicht nur auszugsweise) sollte der Autor auch mal die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Schreibt er doch:

„Das entspricht auch der ständigen Rechtsprechung des „Bundesverfassungsgerichts“, an welcher der Senat festhält.

Das Deutsche Reich existiert fort ( BVerfGE 2 , 266 [277]; 3, 288 [319 f.]; 5, 85 [126]; 6, 309 [336, 339])“

Denn wenn man sich die Entscheidung, aus der hier zitiert wird, mal ganz durchliest, stellt man fest,  dass der berühmte Satzteil „Das Deutsche Reich existiert fort“ da tatsächlich steht. Das Urteil ist aber länger und der Satz wird durch die Reichsdeppen  immer wieder aus dem Zusammenhang gerissen.  Besonders deutlich wird das am nächsten Satz des Autors.

„Hieraus ergibt sich, dass die Bundesrepublik von 1949 auch kein Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches sein kann.“

Das ergibt sich nicht nur aus dem Urteil, es steht sogar drin.

Die Bundesrepublik Deutschland ist also nicht “ Rechtsnachfolger “ des Deutschen Reiches, sondern als Staat identisch mit dem Staat “ Deutsches Reich “  […]“

Und das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was Reichsideologen mit dem Urteil beweisen wollen.

Ähnlich verhält es sich auch mit dem nächsten Urteil, auf das der Briefschreiber sich beruft. Er schreibt:

„Urteil „Bundesverfassungsgericht“: Der Einigungsvertrag ist nichtig.

Die Deutsche Einheit ist vom Bundesverfassungsgericht schon 1991 als null und nichtig erklärt und verabschiedet worden.

„Aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 24. April 1991 – BvR 1341/90 – wird die Entscheidungsformel veröffentlicht:
Das Gesetz vom 23. Sept. 1990 zu dem Vertrag vom 31 August 1990 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands – Einigungsvertragsgesetz  – … unvereinbar und nichtig.“

Das hier schlecht gekürzt wurde, fällt auf den ersten Blick auf. Schauen wir doch mal ins Urteil. Zunächst die oben sehr rudimentär zitierte Entscheidungsformel:

1. Die Verfassungsbeschwerde wird zurückgewiesen.
2. Das Gesetz vom 23. September 1990 zu dem Vertrag vom 31 August 1990 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands – Einigungsvertragsgesetz  – und der Vereinbarung vom 18. September 1990 (Bundesgesetzbl. II Seite 885)  ist insoweit mit Artikel 12 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 6 Absatz 4 des Grundgesetzes unvereinbar und nichtig, als durch Anlage I Kapitel XII Sachgebiet A Abschnitt III Nr. 1 Absatz 2 Satz 2 und 5 sowie Absatz 3 des Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands – Einigungsvertrag –  vom 31. August 1990 (Bundesgesetzbl. II Seite 889 [1140]) die Kündigungsvorschriften des Mutterschutzes durchbrochen werden.

Ein langer, komplizierter Satz. Zu kompliziert für Reichsideologen. Man kann den Satz aber auch kürzen, ohne – wie bei Reichsdeppen üblich – den Sinn zu ändern. Da steht nämlich im Endeffekt:

Das Einigungsvertragsgesetz ist insoweit mit Art. 12 I i. V. m. Art. 6 IV GG unvereinbar und nichtig, als durch einen kleinen Teil der Anlage zum Einigungsvertrag  die Kündigungsvorschriften des Mutterschutzes durchbrochen werden.

Wichtig ist dabei das Wort „insoweit“. Es ist nämlich nur ein kleiner Teil des Einigungsvertrages für nichtig erklärt worden, der den Kündigungsschutz im Mutterschutz betrifft. Das wird in den Urteilsgründen noch deutlicher. Da steht nämlich:

„Die Verfassungsbeschwerde ist unbegründet. Kapitel XII Sachgebiet A Abschnitt III Nr. 1 Absatz 2 und 3 der Anlage I zum Einigungsvertrag ist jedoch mit dem Grundgesetz insoweit unvereinbar, als  diese Regelung auch Frauen erfasst, deren Arbeitsverhältnisse nach Mutterschutzrecht in dem Zeitpunkt nicht hätten gekündigt werden dürfen,  zu dem ihre Arbeitsverhältnisse zum Ruhen gebracht werden sollten. Im übrigen sind die angegriffenen Vorschriften bei verfassungskonformer Auslegung mit dem Grundgesetz vereinbar.“

Man sollte die Entscheidungen, die man zitiert, auch lesen…

Da die Grundannahme des Autors erwiesenermaßen falsch ist, sind es auch seine Schlussfolgerungen.

Noch besser ist die Behauptung, dass Berliner Sozialgericht habe festgestellt, dass der Einigungsvertrag ungültig sei. Diese Lüge geistert schon seit Urzeiten durchs Netz und wird munter weiter verbreitet, ohne dass sich einer der Reichsideologen mal die Mühe macht, die Entscheidung zu lesen. Die Kollegen von krr-faq.net haben sich damit schon vor längerem auseinandergesetzt, weshalb ich an dieser Stelle auf deren Beitrag verweise.

Leider gibt der Autor nicht an, inwiefern seiner Meinung nach durch das Berlinübereinkommen der Einigungsvertrag in seinen Kernaussagen aufgehoben wird. Liegt vielleicht daran, dass es nicht stimmt.

Ob die Haager Landkriegsordnung für besetzte Gebiete gilt, ist unerheblich, da die Besatzung der Bundesrepublik durch die Pariser Verträge 1955 beendet wurde.

Wir können also festhalten, dass sich die vermeintlichen Argumente in dem Brief als Lügen entpuppen.

Natürlich hat die Post den Brief beantwortet. Die Antwort wird auch teilweise veröffentlicht.
In dieser wird u.a. richtigerweise auf die gekürzten und aus dem Zusammenhang gerissenen Entscheidungen hingewiesen.

Und wie reagieren die Reichsideologen darauf? So:

„Wie heißt es im Schreiben der Post AG doch gleich mal wieder? „Der von Ihnen in Ihrem Schreiben vertretenen Rechtsauffasssung können wir nicht zustimmen.“
Das ist die Standardpredigt all jener, die keinerlei Argumente vorweisen, erst recht nicht etwas widerlegen können. “

Nun, Argumente wurden doch vorgebracht, nämlich die sinnentstellende Zitierung. Im Übrigen passt der Satz mit der Standardpredigt hervorragend auf die Reichsideologen. Das zeigt sich direkt im weiteren Verlauf des Artikels.

„Weiter heißt es, dass die Entscheidung des „Bundesverfassungsgerichts“ die Rechtsauffasssung nicht unterstützen würde, obwohl sie genau das tut.“

Argumente? Keine! Widerlegung? Fehlanzeige!

„Behauptet wird zudem, dass ja „in unzusammenhängenden Auszügen“ zitiert worden wäre.“

Dem ist ja auch so,  wie ich oben dargestellt habe.

„Auch diese ist eine gern verwendete Lieblingsbehauptung von Drückebergern, die mit dem Rücken zur Wand stehen, und nicht mehr ein noch aus wissen.“

Die Beurteilung, wer hier argumentativ mit dem Rücken zur Wand steht, überlasse ich meiner Leserschaft…

„Dann wird noch behauptet, dass die Gebührenfreiheit nur für internationale Sendungen gelten würde, obwohl Weltpostvertrag und HLKO Artikel 16 gar nichts davon mitteilen:“

Und dann wird Artikel 16 der Haager Landkriegsordnung zitiert. Und da lesen wir

„[…] sowohl im Lande der Aufgabe, als auch im Bestimmungsland  […]“

Und wie nennt man Sendungen, die in einem anderen Land, als dem Bestimmungsland aufgegeben werden? Internationale Sendungen. Noch Fragen?

Ach ja,  was ist eigentlich ein Kriegsgefangener? Laut Wikipedia muss man,  um nach Genfer Konvention  als Kriegsgefangener zu gelten

[…] ein offizieller Beteiligter an dem Konflikt sein oder Mitglied einer militärischen Befehlsstruktur und als solches erkennbar sein.“

Das dürfte auf unsere Reichsdeppen wohl alles nicht zutreffen. ..

Nachtrag: Erfreulicherweise sind die Briefzusteller inzwischen aufmerksamer. Immer häufiger werden un- und unterfrankierte Briefe nur gegen Nachporto befördert!

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26 Antworten zu Neues zur Portolüge – newstopaktuell

  1. JDavis schreibt:

    Bei dieser Klage vor dem Sozialgericht Berlin finde ich die Urteilsbegründung jedesmal wieder herrlich:

    Die Klage ist unbegründet, und zwar im eigentlichen Sinne des Wortes, soweit sie sich gegen den Widerspruchsbescheid der Beklagten vom 9. Juni 1993 richtet; denn der Kläger hat keine Klagebegründung abgegeben, die es der Kammer ermöglicht hätte, eine Sachaufklärung gem. § 103 SGG zu betreiben.

    (http://sie-hoeren-von-meinem-anwalt.de/2013/07/sozialgericht-berlin-22-09-1993-s-72-kr-43393/)

  2. Caspar Borner schreibt:

    Lieber Herr Gottwald,
    vielen Dank für Ihre Geduld und Ihre Vehemenz, diesen Staatsleugnern ihre geistigen Limitationen aufzuzeigen. Ihre Wortschöpfung Youtube-Universität gefällt mir in diesem Zusammenhang über die Maßen gut – drückt sie doch passend aus, auf welchem Bildungsniveau wir uns hier bewegen. Gerne würde ich diese Wortschöpfung auch ohne Kurz- bzw. Vollnachweis weiter gebrauchen. Bitte geben Sie mir eine Rückmeldung, ob Sie dem entgegenstehen.

    Unbeachtet davon begrüße ich Ihre sachliche Auseinandersetzung und die geduldige Bearbeitung diese Themas. Aus eigener Erfahrung weiß ich Ihren Einsatz zu schätzen: Die Konfrontation mit einem ausgewachsenen Staatsleugner ist sehr zeitraubend, dient aber auch der staatsbürgerlichen Bildung. Ich habe mich selten so intensiv mit den Entwicklungen der neueren deutschen Geschichte beschäftigt, wie in den zurückliegenden Monaten. Auch die von Ihnen vorbereiteten Informationsquellen haben mir so manche Argumentation erleichtert. An dieser Stelle vielen Dank dafür.

    In einem Redebeitrag auf WDR 5, Politikum das Meinungsmagazing, wurde ich mit den Gedankengängen von Hören „nationalbewusster Musik“ konfrontiert. Aufbauend auf diesen Beitrag stelle ich meine eigenen Weiterführungen zu Diskussion:
    Der Staatsleugner handelt aus einem Gefühl der verunsicherten Männlichkeit heraus. Er sieht sich als Opfer einer Diktatur des permanenten Wandels, begreift sich umzingelt von den realpolitisch Denkenden und wird durch die Komplexität des Alltags entmündigt. Dabei wird er überwacht und bedroht von all den namenlosen „Freiheitsbeschneidern“ und flüchtet sich in ein simples Weltbild mit einfachen Wahrheiten, die ihm als Ersatz für die verlorengegangene Mutterliebe dienen.
    Wenn ich vor diesem Hintergrund die Beiträge von „TopNewsAktuell“ reflektiere, stelle ich fest, dass hier ein Mann aus einem Gefühl der Nichtsnutzigkeit sich selbst suggeriert, dass er wichtig ist – er bedient sich ja auch immer der 1. Person Mehrzahl. Ich denke, man sollten nicht vernachlässigen, welcher Wandel im Rollenverständnis des Mannes durch die Emanzipationsbewegung verursacht wurde. Nicht zuletzt fabulieren ja Staatsleugner auch immer etwas von einem „gewollten Gender-Mainstreaming“.
    Es sitzt also ein überflüssig gewordener Mensch in seiner Kammer (er lebt von staatlichen Transferleistungen oder betreibt eine wenig profitable Unternehmung, den wirklichen Lebensunterhalt verdient der Lebenspartner) und sinniert über die immer kürzer werdenen Züglen all der Dinge und Angelegenheiten um ihn herum. Er sinniert auch über sich selber und seine eigenen Überflüssigkeit in dieser Zeit bzw. darüber, dass ihm niemand einen Sinn einhaucht.
    Achtung! erlebte Rede: Doch das kann nicht sein. Kein Mensch wird einfach so überflüssig, man muss mich doch ernstnehmen. Ich bin doch wichtig. Ich habe doch ein Selbstbild von mir und möchte dieses wahrgenommen wissen. Die ganzen Typen auf der Straße, das geht doch gar nicht, dass es denen besser geht. Da muss es doch etwas geben, die gehören zu einer Geheimorganisation. Klar! Die machen da was, wo ich nicht dazu gehöre. Ich häng mich da jetzt mal rein und wenn ich genug weis, werd ich alles erzählen und dann geht es denen schlecht. Dann werden wir endlich so einen wie Putin haben und der wird endlich alles richtig machen.
    Ende erlebte Rede.
    Jetzt durchläuft der Staatsleugner also seinen Bildungsprozess. Sein einziges Bildungserlebnis ist wohl wirklich nur die „Youtube-Universität“ und da wird ihm bewusst gemacht, dass er doch etwas kann, dass er etwas weis, was die anderen nicht wissen. Das dies nur Pseudo-Wissen ist, ist dem guten Mann natürlich nicht bewusst. Ich verweise hier auf Dietrich Schwanitz (Schwanitz, Dietrich (1999). Bildung – Alles, was man wissen muß. Goldmann Verlag, München.)
    Dann fängt der Verdrängungsprozess an: Man hat sich gebildet, diese Bildung ist eigentlich nichts wert und niemanden interessiert mein „Diplom“. Der Staatsleugner kapselt sich von der Umwelt ab und sucht nur noch den Kontakt zu Menschen, die ihm nicht widersprechen. Betonung auf „ihm“ – es wird ja seine Kenntnis in Frage gestellt, diese „Sachkenntnis“ setzt der Staatsleugner aber immer mit seiner Person gleich.
    Eine wirkliche Lösung für das Problem der „Reichsdeppen“ gibt es nicht. Da hier der Kern des Konflikts in der Person selber verankert ist. Diesen Menschen ist bewusst, dass sie neben der Gesellschaft stehen, ihnen einige Voraussetzungen um gesellschaftsfähig zu sein fehlen. Jetzt haben Sie aber ein Medium, können sich vernetzen und ihre Meinung verbreiten.
    Die kritischen Staatsbürger beschäftigen sich damit. Aus dieser Beschäftigung generieren diese Menschen ihr selbstverständnis. Sie fühlen sich wichtig und begründen damit immer mehr Menschen mit ihren Phrasen auf den Nerv zu gehen.

    Herr Gottwald, ich begreife Sie als realpolitisch Denkenden. Ich begreife die Leser dieses Forums als realpolitisch Denkende. Ich möchte mich nicht mehr mit diesen Staatsleugnern auseinandersetzen. Es handelt sich um eine Randgruppe der Gesellschaft, die genau aus unserer Aufmerksamkeit ihren Selbstwert generiert. Würdigen wir diesen Idioten keine Aufmerksamkeit mehr, wird diese Bewegung in sich zusammenbrechen.
    Diese Staatsleugner sind fest davon überzeugt, dass sie sich im Recht befinden. Dies ist ähnlich wie eine Religion. Es geht nicht um Fakten – du musst glauben. Die Energie für ihren Glauben ziehen sie aus unserer Skepsis. Investieren wir keine Energie mehr in diese Idioten. Das schöne unserer Staatsform ist ja, dass diese Menschen keine verfassungsändernde Mehrheit mit Ihren Argumenten generieren können. Nebenbei ist es ja ein Wesensmerkmal einer starken Demokratie, dass sie mit Extremen umzugehen weis. Werden die „Reichsdeppen“ ignoriert, suchen sich die Herren was anderes. Blumen züchten ist wesentlich produktiver.

    Ich danke für die Aufmerksamkeit
    Caspar Borner

    • Eisenfresser schreibt:

      Gerne dürfen Sie den Begriff YouTubeUniversität verwenden. Die Reichsdeppen ignorieren, das wurde lange getan, die Bewegung wuchs weiter an. Unter anderem, weil sie eine Art Deutungshoheit im Netz haben. Darum gibt es diese Seite.

  3. As schreibt:

    Auch Propagandamüllseiten wie die hiesige, werden die Verbreitung der Wahrheit durch vermeintlich „geschickte“ Verdrehereien nicht aufhalten können. Das liegt allein schon darin begründet, dass Propagandamüllseiten wie die hiesige, keinerlei Relevanz besitzen. 🙂

    Siehe: http://www.alexa.com/siteinfo/https%3A%2F%2Feisenfrass.wordpress.com

    • Eisenfresser schreibt:

      Nun, dann leg doch mal los und widerlege EINE meiner Behauptungen. Sollte doch nicht so schwer sein, oder?

    • Eisenfresser schreibt:

      Im Übrigen sagt das Ranking doch in erster Linie aus, dass Reichsdeppen so eine kleine Minderheit sind, dass die meisten Menschen keine Notwendigkeit sehen, sich mit so Spinnern auseinander zu setzen…

  4. next schreibt:

    […] ein offizieller Beteiligter an dem Konflikt sein oder Mitglied einer militärischen Befehlsstruktur und als solches erkennbar sein.”
    Das dürfte auf unsere Reichsdeppen wohl alles nicht zutreffen. ..

    Reichsbürger sehen sich als „Kämpfer“ für ihr Reich. Das bringen sie außer in ihren Reden auch mit ihrer Selbsteinschätzung als „Kriegsgefangener“ und in ihrer Mitgliedschaft in Paramilitärischen und Revisionistischen Verbänden zum Ausdruck. Den Teil erfüllen sie also erst mal. Was auf sie faktisch nicht zutrifft, ist die „Gefangenschaft“.

    • gnaddrig schreibt:

      Was ihnen aber bezüglich des Kämpferseins fehlt, ist die Zugehörigkeit zu einer kriegführenden Organisation. Sie sind keine Soldaten irgendeiner Armee, tragen keine Uniform oder sonstige Erkennungszeichen einer Armee und sind von Zivilisten nicht zu unterscheiden. Damit könnten sie nach der Haager Landkriegsordnung auch dann keine Kriegsgefangenen sein, wenn Deutschland tatsächlich noch im Krieg bzw. von den Alliierten besetzt wäre. Der Kriegsgefangenenstatus ist reine Einbildung dieser Leute, reines Wunschdenken. Nicht eimal den Teil erfüllen sie wirklich. Wenn man genau hinschaut, bleibt außer Hirngespinsten nichts übrig.

  5. Holperbald schreibt:

    …und darf sie gem. Artikel 6 zum Arbeitsdienst ranziehen… Aber halt – „…gemäss ihrer Fähigkeiten“, steht da. Nun, das erklärt manches.😂

    Im wesentlichen stimme ich Caspsr Borner zu. Ich denke aber, da gibt es nicht „DEN“ Grund. Tief im Innereren wissen wohl die meisten, dass sie Bullshit reden. Sie handeln inkonsequent und verfolgen keine klare Linie (Staat leugnen- Geld beantragen.) Damit stehen sie nicht alleine. Wieviele Menschen geifern vor blindem Hass auf die Kirche (ich rede nicht von berechtigter Kritik) und nehmen dankbar Weihnachtsgeld? Inkonsequenz ist in weiten Teilen gesellschaftsfähig. („Wärst doch blöd, das nicht mitzunNun geben gerade die Reichsbürger vor, besonders wertekonsequent zu sein, aber der Einfachheit halber belassen sie es schnell tatsächlich bei einem Schwarzweiss(rot) Weltbild. Die Fehler der anderen werden wieder und wieder aufgewärmt, selbst ist man unfehlbar. So wertet man das eigene, verkorkste Ego auf (das dringend Aufwertung braucht). Das nennt man „kognitive Dissonanz“. Das eigene Ego wird besser, wenn ich andere schlechtrede. Und last but no least fühlt man sich (mal) als Held. Gut gegen Böse, wie Robert Langdon aus Dan Browns Büchern, wie James Bond, wie Stauffenberg, keine Ahnung… So ein Weltbild gibt man ungern auf…

    • kairo schreibt:

      Nun kommt aber das sog. ‚Weihnachtsgeld“ weder von der Kirche, noch hat es etwas mit der Religion zu tun. Es ist Teil des tarifvertraglich festgelegten Arbeitsentgelts. Was du glaubst, ist dem Arbeitgeber egal. Den Begriff „Weihnachtsgeld“ gibt es zumindest im Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes überhaupt nicht.

  6. Holperbald schreibt:

    …und darf sie gem. Artikel 6 zum Arbeitsdienst ranziehen… Aber halt – „…gemäss ihrer Fähigkeiten“, steht da. Nun, das erklärt manches.😂

    Im wesentlichen stimme ich Caspsr Borner zu. Ich denke aber, da gibt es nicht „DEN“ Grund. Tief im Innereren wissen wohl die meisten, dass sie Bullshit reden. Sie handeln inkonsequent und verfolgen keine klare Linie (Staat leugnen- Geld beantragen.) Damit stehen sie nicht alleine. Wieviele Menschen geifern vor blindem Hass auf die Kirche (ich rede nicht von berechtigter Kritik) und nehmen dankbar Weihnachtsgeld? Inkonsequenz ist in weiten Teilen gesellschaftsfähig. („Wärst doch blöd, das nicht mitzunehmen“) Zwar geben gerade die Reichsbürger vor, besonders wertekonsequent zu sein, aber der Einfachheit halber belassen sie es schnell tatsächlich bei einem Schwarzweiss(rotem) Weltbild. Die Fehler der anderen werden wieder und wieder aufgewärmt, selbst ist man unfehlbar. So wertet man das eigene, verkorkste Ego auf (das dringend Aufwertung braucht). Das nennt man „kognitive Dissonanz“. Das eigene Ego wird besser, wenn ich andere schlechtrede. Und last but no least fühlt man sich (mal) als Held. Gut gegen Böse, wie Robert Langdon aus Dan Browns Büchern, wie James Bond, wie Stauffenberg, keine Ahnung… So ein Weltbild gibt man ungern auf…

  7. Caspar Borner schreibt:

    Guten Tag Herr Gottwald,
    vielen Dank für die Stellungnahme. Ich verstehe Ihr Ansinnen diesen fehlgeleiteten Personen etwas entgegenzusetzen. Wie ich jedoch den Argumenten der Gegenseite entnehme, hat man dort schon lange den Boden eines dilaktischen Prozesses verlassen, verwechselt Meinung mit Argumenten und unterscheidet nicht zwischen Glauben und Wissen.
    Genau hier sehe ich den Knackpunkt. Ich schätze Ihre Arbeit und ich bewundere Ihre Geduld im Umgang mit diesen Staatsleugnern. Doch diese Menschen sind besessen, besessen von diesen weltfremden Theorien, die ihnen in einer scheinbar immer unübersichtlicher werden Welt ein Anzeichen von Sicherheit geben. Der „Reichsbürger“-Gedanke ist im Grunde Religionsersatz. Diese Menschen haben vor Jahren – aus was für Grunden auch immer – ihre religiösen Bindungen abgelegt oder kommen aus einem Haushalt ohne religiöse Tradition. Wenn man jedoch ein zutiefst verunsicherter Charakter ist, der dazu noch kognitiv limitiert daherkommt, benötigt man einen Glauben – irgendetwas, was einem Halt gibt. Da sucht sich dann der eine den örtlichen Fussballverein, ein anderer widerrum wird zum Jünger von Science-Fiction und dann gibt es eben diese Menschen, die ihrem Verschwörungshobby nachgehen. Genau so wenig, wie Sie den Pabst werden überzeugen können, dass es keinen Gott gibt. Werden Sie diese Menschen von der Falschheit ihrer Ansichten überzeugen.
    Von Berufswegen habe ich mit psychisch erkrankten Menschen zu tun. Vor diesem Hintergrund kann ich Ihnen sagen, dass es keinen Sinn hat, gegen das Wahnkonstrukt eines akut Schizophrenen anzuargumentieren. Dies verfestigt nur den Wahn. Ein Mittel gegen das Wahnerleben ist von Person zu Person verschieden. Manchmal hilft es durch intensiven Austausch und zentrierte Ansprache von einzelnen Teilaspekten das Wahnkonstrukt langsam zu entwerten. Meistens ist es leider so, dass die Betroffenen so zutiefst verunsichert sind, dass der Wahn ihr einziger Lebenshalt ist – man ist so felsenfest davon überzeugt, dass die Welt böse und schlecht und gegen einen gerichtet ist, dass dies zum Selbstbild geworden ist und die Existenz ohne diese Grundannahme nicht mehr möglich scheint – hier helfen dann leider nur noch Medikamente.
    Unsere Auseinandersetzung mit der Staatsleugnerfraktion sehe ich ähnlich: Wir können versuchen, durch permanente Auseinandersetzung mit dem Thema langsam das Wahnkonstrukt zu entwerten – werden aber wahrscheinlich nur das Gegenteil erreichen. Da es leider nicht möglich ist Neuroleptika in großen Mengen (auch wenn dies so manchem Chemtrail-Aktivisten sicher gut tun würde) unters Volk zu bringen, bleibt wohl leider nur die Nicht-Beachtung.
    Der freilaufende Reichsdepp wird irgendwann feststellen, dass das Deutsche Reich nicht wieder auferstehen wird – schon gar nicht mit solchen Geistesgrößen als Staatsvolk, genau so wie die Welt am 21.12.2012 nicht untergangen ist oder Wladimier Putin ein lupenreiner Demokrat ist.

    Nichtsdestotrotz werde ich Ihre Auseinandersetzung mit Kräften wir Reiner Oberüber etc. nach Kräften unterstützen. Dies sind die wahren Brandstifter, die die geistige Verwirrung von simplen Zeitgenossen ausnützen.

    Mit vielem Dank für die Aufmerksamkeit und besten Grüßen
    Caspar Borner

    • Eisenfresser schreibt:

      Als meine Zielgruppe sehe ich auch weder die Führungsfiguren der Reichsideologen-Szene, noch die Hardcoreanhänger. Mir geht es um Mitläufer und potenzielle Mitläufer. Leute, die zum Beispiel einen Vortrag eines rhetorisch einwandfreien Oberüber sehen und sich dann fragen, ob da vielleicht was dran ist. Wenn die im Netz recherchieren, sollen Sie auch die Stimme der Vernunft wahrnehmen.

      • Caspar Borner schreibt:

        Sie haben sicher Recht, dass man diesen Neuen Neonazis nicht kampflos das Feld überlassen darf und es besser ist einen Menschen aufgeklärt zu haben als einhundert in die Verdummung rennen zu lassen.
        Ich befürchte nur, wir haben es genau mit den von Ihnen Hardcoreanhänger beschriebenen Menschen zu tun. Diese Menschen wollen Glauben. Es ist ihr tiefstes Seelenbedürfnis, dass die Welt schlecht ist, finstere Mächte am Werk sind, die ihnen (diesen Menschen) das persönliche Weiterkommen erschweren – nicht sie sind für ihr Schicksal verantwortlich, es sind DIE anderen, wer auch immer das sein mag. Gepaart mit der dümmlichen Rhethorik eines Herrn Oberüber wird da ein massiver Schutzwall gegen die Wirklichkeit aufgebaut. Wobei ich glaube, dass es nur ein Zufall ist, dass es die Hirngespinste des Herrn Oberüber und Konsorten sind. Dieser Trend war noch nicht dran, vor ein paar Jahrzehnte war es die Evangelikalen-Bewegung, später dann die Bhagwan-Seekte, dann war es irgendwann der extreme Islam, parallel dazu die Bewegung der Staatsleugner. Diese Menschen wollen irgendwas glauben, was sie besonders macht.
        Die Mehrheit der Menschen in diesem Land interessiert sich nicht für das Hätte-Wäre-Wenn der Staatsleugner. Sie leben im Hier und Jetzt und akzeptieren die Bundesrepublik als das was sie ist: Die erfolgreichste Staatsorganisation innerhalb Deutschlands seit gut 200 Jahren – sie leben in der Realpolitik. Die Herren Staatsleugner werden als das wahrgenommen, was sie sind: weltfremde, intelligenzgeminderte Zeitgenossen mit massiven mentalen Problemen (entschuldigen Sie meine Wortwahl, doch davon bin ich fest überzeugt).
        Der realpolitisch Denkende lacht über die Argumente eines Herrn Oberüber, da sie für ihn keine Relevanz haben und die Reichsdeppen keine Verheisung für eine Zukunft versprechen können, wenn Ihre Wahnideologie Tatsache werden sollte.

        Wie aber schon bemerkt, ich werde mein Bestes tun, um Sie in Ihrem Unterfangen zu unterstützen.

  8. Dankbare Leserin schreibt:

    Doch, die Arbeit auf dieser Seite ist nicht umsonst. Und wenn man nur Einen rettet.

    Ich bin genau auf diesem Wege auf diese Seite gelangt. Eine Freundin empfahl mir, mir wichtige Videos der Youtube-Universität (herrlicher Begriff!) anzusehen, damit ich endlich wisse, wie die Lage in Deutschland wirklich aussehe (GmbH, Personal… blabla) Und ich muss gestehen, ich kam ins Zweifeln. Sollte tatsächlich etwas dran sein? Ich googelte ein wenig und stieß auf das damalige Reichsdeppenforum und im Verlauf auch auf diese Seite. Schnell konnte ich erkennen, dass die Zitate der Reichdeutschen aus dem Zusammenhang gerissen waren und ihre „Beweise“ si8ch in Luft auflösten.
    So richtig in Gefahr war ich auch nie, in diese Szene abzurutschen, aber ich gehöre natürlich auch nicht in die Zielgruppe (bin Beamtin *höhö* und lebe auch sonst in gesicherten sozialen Verhältnissen, bezahle anstandslos meine Strafzettel/Bußgelder/Steuern/GEZ), aber trotzdem…. MIR jedenfalls helfen Seiten wie diese und ich möchte mich auf diesem Wege für die große Arbeit und Mühe bedanken. Ich bin sicher, dass schon einige Menschen vor dem Abgrund gerettet wurden.

    Meine Freundin, die mich drauf gebracht hatte? Sie erfüllt vom Finanziellen her alle Kriterien für den typischen Staatsleugner. Vom Gegenteil überzeugen konnten sie die Fakten dieser Seite zwar nicht, aber dennoch zweifelt sie auch an der Gegenseite, traut sich deshalb nicht, bspw. Mahnungen der GEZ einfach zu ignorieren und so hat sich deshalb auch noch nicht zu tief in die Sch… geritten.

  9. Amalek schreibt:

    Wieviel Blogs habt ihr zur Hetzte denn aktiviert?
    Muss Euch ja wirklich hart treffen das Ganze, wenn ihr so am rumheulen seid.
    Oder betet ihr die Leute einfach nur an, ohne es euch eingestehen zu wollen.
    Ich mein , soviel Aufmerksamkeit, bekommt man von Ratten doch nur, wenn man genug Leckereien vor Ort hat.

    Nur weil euch eure Mütter nicht lieben, müßt ihr doch nicht andere Menschen hassen 😦
    Kämpft ihr eigentlich auch FÜR etwas?
    Oder habt ihr einfach Nichts in eurem Leben , nichts Eigenes, wo ihr eure Energien reinstecken könnt?
    Versucht es doch mal mit ehrlicher Arbeit, oder fangt kleiner an und lernt erstmal vor der eigenen Türe zu kehren, es stinkt gewaltig.
    So hier habt ihr euren Schnuller wieder *

    Versucht es doch mit „suicid gegen kommisarische Reichsregierungen“.
    Dann ist auch wieder mehr Platz für Flüchtlinge.

  10. Amalek schreibt:

    @ Caspar Borner
    Man sollte nicht von sich auf Andere schließen.
    Man kann auch sehr wohl Strukturen kritisieren und hinterfragen ohne dabie einen persönlichen Vorteil oder eine Ausrede für das eigen Leben zu haben.
    Zbsp. weil man zur Emphatie fähig ist und sich um die Zukunft seiner Mitmenschen sorgt.
    Mein Leben ist , nach meinen Gesichtspunkten, erfüllend. Und trotzdem glaub ich nicht an Zufälle.
    Aber das werden Egokrüppel und Medienhörige wie sie nie begreifen.

    Genau so Leute wie sie, hätten damals den Arm am höchsten gerissen.
    Weil, was das System sagt muss wahr sein.

    Das Politiker , die aktuell noch im Amt sind, durch unbedachte Äusserungen das ganze schon bestätigt haben, ignorieren Sie, um ihrerseits Schuldige für ihr Versagen zu finden.
    Über mir lacht die Sonne, über sie das gesammte Ausland.

  11. Horst schreibt:

    @Amalek

    Dein Zitat: „Man sollte nicht von sich auf Andere schließen“.
    Aha, und warum tust du es dann?
    Hast du eigentlich auch was sachliches zum Thema „Portolüge“ zu schreiben oder geht es nur darum ad hominem – Pfützen zu hinterlassen um nicht auf das eigentliche Thema eingehen zu müssen?

    Übrigens kämpfen wir selbstverständlich *Für* etwas, und zwar daß die Verdummungs-Propagandaseiten im Internet nicht zuviele inkompetente Vollnaive vereinnahmen.
    Bei dir scheint da schon Hopfen und Malz verloren zu sein….

    Und in diesem Zusammenhang ist wohl dein „Strukturen kritisieren und hinterfragen“ ein Synonym für Lügen und Halbwahrheiten verbreiten.

  12. AntiFu schreibt:

    Hallo Eisenfresse!
    Warum spricht Obama über Deutschland von einem besetzten Land? Und warum fand diese Aussage in den fascho-neocon-medien nicht statt? Weil sie falsch oder richtig war?

    • Eisenfresser schreibt:

      1. Tut er nicht.
      2. In Fascho-Medien findet man die Lüge, er hätte dies in Rammstein getan

      • John schreibt:

        Das Weiße Haus veröffentlicht sämtliche Reden des Präsidenten. Wieso ist ausgerechnet diese wichtige Rede dort nicht verzeichnet?

        Und wieso bezeichnet das Weiße Haus in seinem Fact Sheet Deutschland als „Alliierten“ und „Gastgeber“?

    • Caspar Borner schreibt:

      Guten Abend,
      uuiihh, der nächste Erwachte, der hier vorbeitrollt, etwas von Faschismus blubbert, den Staat leugnet, Obama verteufelt, Putin vergöttlicht, das Abendland untergehen sieht, dafür das Volk ausgetauscht, die Staatszugehörigkeit leugnet, dafür die Reichsangehörigkeit haben will, natürliche mit juristischer Person verwechselt, 4 Cent auf den Brief klebt und die Postleitzahl in eckige Klammern setzt, irgendwann kommt dann was von Chemtrails, HAARP, Selbstverwaltung, Alternative für Deutschland, König von Deutschland, freier Energie und den Rothschilds. Willkommen im Forum!

      Warum ist diese geistige Deme – Deme, die biologische Subpopulation einer Rasse, die in einem geografisch abgeschlossenen Raum miteinander Gene austauscht (vgl. Lexikon der Biologie, http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/deme/17219) eigentlich der Meinung, dass sie das Volk ist, bzw. die Apologeten des »wahren« Deutschlands? Weil sie nur vier Cent auf ihre Briefe kleben – so sie noch welche schreiben – und fähig, die Postleitzahl in eckige Klammern zu setzen? Hat einer von diesen Erwachten eigentlich mal einen Feldtest gemacht. Geht der ganze Vier-Cent-Porto-Irrsinn eigentlich auch mit UPS? Kann ich meine Urlaubspost auch aus Russland mit Vier-Cent Richtung Kriegsgefangenenlager versenden? Warum eigentlich vier Cent? In Russland haben sie Rubel und Kopecken.

      Mit besten Grüßen
      Caspar Borner

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